Emden lehnt Bau von Kraftwerk ab
SPD-Oberbürgermeister: Nicht bei heutigem Stand der Technik

Während man immer mehr Kohlekraftwerksneubauten ablehnt, soll die
60 Minus Dreckschleuder [bezogen auf ihre Energie-Ineffzienz] von E.on
auf dem Rüstersieler Groden noch mindestens bis 2020 weiterrauchen.
Entgegen allen Planungen für Kraftwerksneubauten an der Nordseeküste und anders als Wilhelmshaven lehnt Emden den Bau eines Kohlekraftwerkes in der Stadt zum jetzigen Zeitpunkt ab.
„Das wollen wir nicht haben, zumindest nicht auf dem Stand der Technik von heute“, sagte Oberbürgermeister Alwin Brinkmann [SPD] in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Wenn schon ein Kohlekraftwerk, dann aber eines der Zukunft, bei dem der Kohlendioxidausstoß Richtung Null geht.
Brinkmann: „Das gibt es noch nicht, das ist noch in der Forschung.“
Die Hafenstadt ist im Landesraumordnungsprogramm für einen Kraftwerksbau vorgesehen. In Wilhelmshaven sind Kraftwerksneubauten sowohl durch die E.ON als auch durch den Energiekonzern Electrabel bereits in der konkreten Planung.
Quelle: Jeversches Wochenblatt
