Front der Kritiker wird immer breiter
Die Front der Kritiker der in Wilhelmshaven geplanten Kohlekraftwerke wird immer breiter. Nachdem uns die Stadt durch den Oberbürgermeister Menzel und die Fraktionen von CDU und SPD immer wieder versprochen haben, dass bis zu fünf Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven keine Bedrohung für Umwelt und Mensch bedeuten, wächst die Kritik weiter.
Neben der angrenzenden Gemeinden in Friesland und dem Wangerland haben nun auch die ostfriesischen Inseln die geplanten Kohlekraftwerke in Gänze abgelehnt. Besonders die Inseln, die ausschließlich vom Tourismus leben und hierüber 26.400 Arbeitsplätze sichern, befürchten den Zusammenbruch des Tourismus.
Insgesamt hängen in der direkten Umgebung Wilhelmshavens weit über 30.000 Arbeitsplätze am Tourismus. Wilhelmshaven will diese für geschätzte 100 neue Arbeitsplätze im Electrabel-Kohlekraftwerk aufs Spiel setzen.
Immer mehr zeigt sich die Verantwortungslosigkeit unserer Stadtväter. Noch vor wenigen Wochen haben Menzel, Schmidt, Neumann und Reuter die Kritiker der Kohlekraftwerke als Lügner und Schwarzmaler bezeichnet. Heute bedienen sich Friesland, das Wangerland und die Inseln genau der Argumentation der Mitglieder der Zeche Rüstersielergroden. Mal sehen, ob Menzel auch seine Amtskollegen aus den angrenzenden Gemeinden mit Drohungen und Beleidigungen zur Ordnung ruft!?

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Heinz-Peter TjadenGeschrieben am 26 April, 2008 um 08:39
von der breiten front der kritiker muss sich eberhards freundeskreis distanzieren
wir zeigen flagge mit dem eberhard-becher, der in jeder küche erstrahlen sollte…
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