Gästebuch

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155 Einträge

    Deichgraf aus Dangast

    Rauchfahnen am Himmel,bunte Blechkisten auf Reede und ein Gemisch aus Seewasser,warmes Kühlwasser und ungeklärtes Ab-
    wasser in den Jadebusen. Das fördert den Tourismus, da kommt
    man gerne

    Danke OB Menzel

    Basti

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie es eigentlich mit der BI weitergeht? Finden noch konkrete Aktionen statt oder ist die BI eingeschlafen?

    Ich habe etwas den Eindruck, daß man sich mit dem Projekt von Electrabel/GDF SUEZ abgefunden hat (die Jungs sind ja schon kräftig am bauen). Und was ist mit dem “50+”-Projekt von E.ON? Man hört weder von E.ON noch von der Zeche Rüstersiel was dazu?

    Wollecux

    Windenergie Cuxhaven: Erster Spatenstich für Schwerkraft-Probefundament in der Offshore Basis Cuxhaven.
    Schwerkraft-Probefundament liefert wichtige Messdaten für Offshore-Windparks in der
    Nordsee.
    Fertigstellung im Frühjahr 2010 geplant. Cuxhaven Video vom 18.9.2009. Im niedersächsischen Cuxhaven ist heute der erste Spatenstich für die Errichtung eines Schwerkraft-Probefundaments für Offshore-Windkraftanlagen und somit ein richtungsweisender Schritt für die Realisierung geplanter Windparks in der Nordsee erfolgt. Die STRABAG SE hat angesichts der Willenserklärung der Bundesregierung, Nordsee-Windparks in größerem Umfang zu fördern, die Entwicklung und Produktion von Betonfundamenten und die Errichtung von Windenergieanlagen als ein bedeutendes Geschäftsfeld der Zukunft definiert. Gruß Wollecux von Cux-Clips.TV
    http://www.cux-clips.tv/video/1429/erster-spatenstich-fuer-schwerkraft-probefundament

    maria

    http://www.zeche-ruestersiel.de/zitate/
    einige zitate auf dieser seite haben weder etwas mit dem thema klimaerwärmung noch mit kohlekraftwerken zu tun.
    z.B. CDU-Ratsabgeordneter Bernd Rech zu Mitgliedern der BI auf der Infoveranstaltung von Electrabel in der Stadthalle am 30.11.2007

    Ihr seid Scheiße!

    jetzt stellt sich mir doch die frage ist diese seite seriös? oder dient sie einfach nur dem spaß der leser? möchte sie wirklich zum nachdenken anregen? oder uns nur unterhalten?
    lg maria

    Anmerkung der Zeche: Die Aussagen bzw. Beschimpfungen eines CDU-Ratsabgeordneten, der auch stellvertretender Ratsvorsitzender ist, sind sehrwohl politisch zu sehen. Es ist eine klare Aussage, wie die CDU bzw. herr Rech als CDU-Politiker und Ratsabgeordneter zu bürgerlichem Engagement gegen Kohlekraftwerke steht.

    Robert

    Baut die modernen Kohle-Kraftwerke! Versorgungs-Sicherheit und Arbeitsplätze dank moderner Kohlekraftwerke! Nein zum Atomstrom!

    Tim

    Lieber Aufschwung,
    ich fand dass es anfing lächerlich zu werden, als Du auf den Eintrag vom Schaf auf dem Deich geantwortet hast. Den fand ich garnicht sooo schlecht. Warum gefiel er Dir nicht?

    Klar war das mit den 18,5m jetzt ein bisschen albern, Du meintest natürlich die FahrwasserTIEFE, logisch. So tief soll er ja werden, der JWP, sollte er fertiggestellt werden, aber das zweite gefällt mir weiter gut, denn, Aufschwung, was wird er bringen, der Hafen? Was bringen die Terminals, was bekommt Wilhelmshaven davon denn? Und sag jetzt nicht das A-Wort, denn an einem hochtechnisierten Terminal neuester Generation arbeiten zwar Menschen, aber passt das von der Relation zum Projekt? Wieviele werden dafür bei Tourismus o.ä. arbeitslos? Wieviele Wilhelmshavener Firmen bauen am JWP? Ich habe nur Firmen aus dem Südammerland und aus Polen gesehen bisher. Freut mich sehr, dass die Geld verdienen, ich gönne es denen, aber Wilhelmshavener bekommen da keine Arbeit.

    Warum geht’s hier eigentlich um den JWP? Das hier ist ein Kraftwerks- oder Anti-Kraftwerks-Forum. Aber auch hier kann man sich die gleiche Frage stellen, Aufschwung, was soll das? Wer profitiert hier, und wer lässt sich nur ausnutzen? Wer leiht seinen Grund und Boden an teurem Ökosystem für soeine Dreckstechnologie? Menschen werden bald begreifen - anderswo schon lange - das UNBERÜHRTE Natur mehr Geld und vor allem Freude bringt als planierte Wüste.

    Ausserdem ist Dir noch nix neues vom Bosporus eingefallen - hast Du den Press&Siever in der Stadtbücherei ausgeliehen?

    Ich akzeptiere gerne, wenn ich was lächerliches schreibe, aber ne gute Begründung - besser als die zum Schaf auf dem Deich á la “kommt drauf an wie lang Du lebst” muss es schon sein.

    Viel Spass beim Ostereiersuchen, Euch allen.

    Aufschwung

    Hallo Tim!
    Schade…jetzt wird es lächerlich…merkst Du selber oder?

    Tim

    18,5 m ist ein zu kurzes Fahrwasser - ich dachte die Containerschiffe sind über 70m lang?! Wohin soll das denn führen, 18,5m lang…?

    Macht die Globalisierung die uns alle ja so in die Krise reisst uns nicht gleichzeitig zu “Mitnutzern” der anderen Häfen, über alle Ländergrenzen hinweg? Das Zeug was da ankommt, wird doch auch nach Deutschland und sonstwohin gefahren, oder hast Du noch keine neuen Turnschuhe aus Asien bekommen, weil der JWP noch nicht fertig ist?!
    Das gibts bisher doch schon alles hier! Meinst Du, dadurch wird die Ware, die verschifft wird mehr, oder billiger (noch billiger?!) - das glaube ich kaum.

    Micha

    Hallo ! Finde die Seite erstmal sehr gut. Und es ist sehr wichtig, dass wir uns nicht durch so genannte Energieexperten verunsichern lassen. Außerdem finde ich es wichtig an dieser Stelle: Wechselt doch alle den Stromanbieter! Das ist ein kleiner Schritt der Großes bewirken kann. Konzernunabhängige Anbieter findet ihr unter atomausstiegselbermachen.de.
    Das kann ne ganz effektive Geschichte werden.
    Grüße aus Friesland

    Aufschwung

    ( warum benennt man die Zeitung nicht einfach um in Jade-Weser-Port-Kurier. Es gibt ja auch Container-Brot.)

    …Weil es da keinen Grund für gibt!!!!!…

    Eine 15 prozentige Wachstumrate im Containerverkehr wird es zu unseren Lebzeiten nicht mehr geben.

    …kommt drauf an wie lange Du noch lebst!!!…

    Wozu muß also der Voslapper Groden dann zubetoniert werden, um daraus ein Parkplatz für Autos zu machen, die keiner braucht?
    … für den Jadeweserport, Deutschlands Containerhafen mit 18,5m Fahrwasser!!!…

    Die Weisen hätten diese Entwirklung ( Immobilien-Krise, USA, Herbst 2007 ) voraussehen müssen oder nach den Hintergründen forschen oder haben trotz besserem Wissen im Januar 2008 mit dem JWP begonnen.
    … dann hätten sie an der Börse auf fallende Aktienkurse gesetzt und zu Millionen gemacht!!!….

    Beides macht sie inkompetent eine Stadt wirtschaftlich zu führen.
    Wilhelmshaven hat eine Verschuldung von 40 Millionen.

    …Inkompetent sind meiner Meinung nach Deine Fragen!!!….

    In dieser Zeit wurden zig tausende von Bäume gefällt und Lebewesen getötet oder ihrer Heimat beraubt, was ein Verbrechen ist, da sie für imaginäre Arbeitsplätze gestorben sind.

    …jetzt übertreibst Du aber wirklich!!!!….

    Wieso sind Antwerpen, Rotterdam,usw. eigentlich Konkurrenten für Deutschland?

    … Antwerpen = Belgien… Rotterdam = Niederlande…
    Wilhelmshaven = Deutschland

    Existiert die Europäische Union gar nicht oder ist die ganze Küstenlinie ein Containerhafen?

    …Ja es gibt die EU…nein, die Küstenlinie ist kein Containerhafen…
    Und wieso lässt sich Eurogate die Umschulungsmaßnahmen vom Arbeitsamt bezahlen?

    Weil hunderte von Langzeitarbeitslose Mitbürger,die in ihrem Leben bisher sehr viel entbehren mussten, zu Facharbeiter ausgebildet werden und damit eine neue Zukunft bekommen!!!!

    Manni

    Lasst euch nicht bange machen. Es gibt Alternativen zu Kohle und Atomstrom. Nicht nur die Windkraft!
    Mit solidarischen Grüßen

    Das Schaf auf dem Deich

    In der Lobbyistenzeitung diesen Sonnabend zeigten sich mal wieder die Wirtschaftsweisen von WHV.
    ( warum benennt man die Zeitung nicht einfach um in Jade-Weser-Port-Kurier. Es gibt ja auch Container-Brot.)
    Jedenfalls haben sie langsam mitbekommen, daß es eine Weltwirtschaftskrise gibt; schon mal ein Anfang.
    Doch leider wissen sie immer noch nicht wieso. In den USA ist eine Immobilienkrise, aber das betrifft doch nicht die Containertransporte, meinten die Weisen von der Küste.
    Sie haben bis heute nicht gemerkt, daß es eine weltweite Überproduktion von Gütern aller Art gibt, die keiner braucht.
    Eine 15 prozentige Wachstumrate im Containerverkehr wird es zu unseren Lebzeiten nicht mehr geben.
    Wozu muß also der Voslapper Groden dann zubetoniert werden, um daraus ein Parkplatz für Autos zu machen, die keiner braucht? siehe Bremerhaven und Hamburg.
    Die Weisen hätten diese Entwirklung ( Immobilien-Krise, USA, Herbst 2007 ) voraussehen müssen oder nach den Hintergründen forschen oder haben trotz besserem Wissen im Januar 2008 mit dem JWP begonnen.
    Beides macht sie inkompetent eine Stadt wirtschaftlich zu führen.
    Wilhelmshaven hat eine Verschuldung von 40 Millionen.
    In dieser Zeit wurden zig tausende von Bäume gefällt und Lebewesen getötet oder ihrer Heimat beraubt, was ein Verbrechen ist, da sie für imaginäre Arbeitsplätze gestorben sind.
    Wieso sind Antwerpen, Rotterdam,usw. eigentlich Konkurrenten für Deutschland? Existiert die Europäische Union gar nicht oder ist die ganze Küstenlinie ein Containerhafen?
    Und wieso lässt sich Eurogate die Umschulungsmaßnahmen vom Arbeitsamt bezahlen?
    Am Donnerstag im STV-Heim werden die Wirtschaftschaftsweisen zu den Wilhelmshavener Schafe sprechen.
    Die Schafe werden weiter grassen und sich durch die liebliche Sinfonie der Rammgeräusche ihrer selbstlosen Hirten in Hochachtung ihrer Weisheit ein dreifaches “Mäh” bezeugen.

    antifa!

    Es darf nie zum Bau dieses Kraftwerkes kommen !!! Wiederstand beibehalten !!

    eva maria wiesenthal

    Meine Absicht war, mehr über Ursulina Telberg in Erfahrung zu bringen, die ich auch kontaktieren werde.
    Herzliche Grüße von Eva Maria

    Tim

    Ja, bis auf das ich nicht beim Zähneputzen das Licht ausmache…

    Und wenn Du davon Panik bekommst, dann muss da ja was dran sein - oder? Geht ja nicht viel unter so eine echte ignorante Wilhelmshavener Dickhaut.

    Bevor Du hier wen als Möchtegern-Umweltschützer beschimpfst hol doch erstmal Deine Ideen raus - und wenn Du keine hast (würde mich nicht wundern) dann geh und hol Dir nochn bisschen Bildung, aber unterlass es hier im Gästebuch blöd rumzuspamen. Dich austoben kannst Du ja mit Deinem GTI auf der Autobahn, kannst ja mal gucken fahren wie weit die am JWP schon sind.

    Hansi

    Zit. von Tim:
    …Die Krise vor der wir stehen ist das, was nicht bezahlbar sein wird. Millionen Klimaflüchtlinge, Kriege um Ressourcen und Katastrophen durch den Klimawandel (s.o.). Wenn wir hier unser Scheckheft zücken müssen, dann gute Nacht…..

    Hahahahahahaaa dann noch das gefakte bild vom Kraftwerkskamin, hahhaaaa

    Oh man man man, seit wann angagierst Du Dich so Plötzlich dafür?
    Hast Du auch alles Energiesparlampen,eine Solaranlage,der Kühlschrank hat natürlich Güteklasse A++,
    und beim Zähneputzen machst Du das Licht aus?
    Deine Panikmache ist echt fehl plaziert und schürrt nur
    FALSCHE PANIK!.
    Diese möchtegern Umweltschützer von der Zeche-Rüstersiel, man man man
    Fangt mal selbst bei euch an, und dann geht weiter…

    Tim

    Zuerst müssen wir hier was festlegen, ich glaube, ich überschneide mich hier mit meinem Namensvetter Tim Sommer.

    Hallo Aufschwung,
    ich bedanke mich zuersteinmal für die sehr “ruhige” und nicht-aggressive Antwort.

    Ebenfalls wünsche ich allen BesucherInnen dieser Seite ein frohes neues Jahr und weiterhin gute Ideen für alle ihre Projekte, welcher Art auch immer.

    Aufschwung, Sie weisen wiederholt darauf hin, dass es nicht genügend Kraftwerke oder zumindest eine “Energielücke” gibt, oder in naher Zeit geben wird. Auf welche Studien berufen Sie sich? Wo kann man das nachlesen und wer hat das geschrieben?

    Zum Begriff der Erderwärmung: Sie liegen richtig, die Erde erwärmt sich und kühlt sich auch immer wieder ab, seit es sie gibt.
    Dies hat allerdings 4 einfache, wissenschaftlich erwiesene Ursachen, die vielleicht nicht jedem/r bekannt sind.
    Es handelt sich hierbei um bestimmte Parameter der Erdbahn und der Erdachse, den sogenannten Milankovic-Zyklen, hier geht es kurz zusammengefasst um die Abweichung der Erdlaufbahn, die Variabilität der Schiefe der Ekliptik (Die Erdachse steht mehr oder weniger 23,5° schief), und die Präzession, also die Kreiselbewegung der Erdachse.
    Zudem spielt auch die Verteilung der Landmassen auf der Erde (nah am Pol oder nicht) und die Tektonik (also die Hebung großer Gebirge) eine Rolle, wie das Erdklima ist - ob Eiszeiten oder Warmzeiten entstehen. Vulkanismus spielt auch eine Rolle, da Vulkane tonnenweise Aerosole ausstoßen können, die einen schnellen Treibhauseffekt möglich machen können.
    All dies lässt sich bedarfsweise in Einführungslehrbüchern zur Erdgeschichte nachlesen, beispielsweise bei Press&Siever “Understanding Earth Vol.1″.

    Zum Bosporus der mal ein Fluss gewesen sein soll - das finde ich leider etwas widersprüchlich, denn der Bosporus ist eine Meerenge zwischen dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer, der durch die Flutung des Schwarzen Meers (nach einer erneuten Erwärmung) geprägt wurde. Also nie ein fluviales, sondern ein marines System.

    Wenn wir uns die Erdgeschichte ansehen, wissen wir, dass es schonmal viel wärmer war, als heute.
    “Klar”-denken jetzt viele-”dann ist das ja nicht schlimm mit der Erderwärmung.”
    Das Problem ist, dass wenn es noch wärmer wird, die Erde nicht aufhört zu existieren, aber für Menschen wird es immer schwieriger.
    Dürren, Überflutungen, Dauerregen, stärkere Stürme, Desertifikation (Wüstenbildung) - das sind alles Faktoren, die das Leben auf der Erde nicht gerade angenehmer machen, irgendwann vielleicht für viele Menschen unmöglich. Die sterben dann. Ganz einfach gesagt. - oder sie werden zu sogenannten Klimaflüchtlingen, sie versuchen in Länder zu kommen, in denen es bessere Verhältnisse gibt (alle sollen mal raten, welche das sind).

    Also hier der Plan, was geschehen müsste, wenn wir das abwenden möchten:

    - Wir müssen aus der Kohlekraft aussteigen, und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Wenn jetzt Kohlekraftwerke anlaufen, sind die Laufzeiten von ca.40 Jahren zu lang, dann ist es zu spät. Alternative Energien werden verdrängt und können nicht den Platz einnehmen, den sie einnehmen müssten um was zu verändern

    2. Kohle wird schon bald sehr, sehr teuer werden, denn auch Kohle wird knapper. Zudem ist auch Kohle nicht sicher vor Kriegen und Krisen, die noch mehr Leid unter den Menschen verbreiten, die in der Nähe der Kohlevorkommen wohnen. Strom aus Kohle kann also sehr teuer werden.

    3. Wir beschleunigen hiermit den Klimawandel um ein wesentliches, so dass wir uns selber weiter runterziehen.

    - Wir müssen Energie sparen. Denn wenn Deutschland ja so innovativ ist, warum nicht mal in diesem Bereich?!

    Die Krise vor der wir stehen ist das, was nicht bezahlbar sein wird. Millionen Klimaflüchtlinge, Kriege um Ressourcen und Katastrophen durch den Klimawandel (s.o.). Wenn wir hier unser Scheckheft zücken müssen, dann gute Nacht.

    Alles Gute.

    Tim

    Aufschwung

    Hallo Tim!

    Sicher habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht. Keine Kohlekraftwerke, kein Atomstrom usw usw. Leider kann man von heute auf morgen nicht die Welt verändern. Selbst ein Tim kann das nicht. Denn die Fakten sehen doch ganz anders aus. Wir haben in ganz Europa nicht genügend Kraftwerke. Viele Studien sagen erstmals im Sommer 2009 Stromausfälle bedingt durch Engpässe voraus. Im Sektor Kohlekraftwerke hat sich Wirkungsgradtechnisch eine Menge getan. Bitte nochmal den Beitrag von Nick nachlesen. Durch den Ausstieg aus der Atomenergie bleiben uns nicht mehr allzuviele Möglichkeiten um unser Land zuverlässig mit Energie zu versorgen. Da langen die Windräder, Solaranlagen usw nicht aus. Übrigens betreibt EON u.a. auch Windenergieanlagen. Bei Überkapazität an Strom, was leider erstmal nicht vorkommen wird, stellt EON immer zuerst das schmutzigste Kraftwerk ab. Ich denke immer weitsichtig, deshalb ist es mir klar, das Kohlekraftwerke zur Zeit unumgänglich sind.Deutschland ist ein Industriestandort und der benötigt Strom.

    Stichwort Meeresspiegel: Die Erderwärmung / Abkühlung gibt es schon seit Milliarden von Jahren. Auch ohne Kohlekraftwerke etc. So war z.B. der Bosporus ursprünglich nur ein Fluss. Das Rätzel, warum die Pole Schmelzen und Vereisen ist bis heute noch nicht zu 100% erforscht.

    Wie wollen Sie denn die grossen Schritte Weltpolitisch unter einen Hut bringen? Wie Wollen Sie die Energieversorgung in Deutschland bis 2012 ohne Atomstrom und Kohlekraftwerke sicherstellen? Bezahlbar? Ohne Strom von anderen Dreckschleudern mit geringen Wirkungsgrad zuzukaufen?

    Es geht nur Schritt für Schritt.

    Somit kann ich nur noch bei Margot Honnecker zustimmen. Sie wohnt in Chile.Ich hoffe Salzstock hat mitgelesen.

    Euch allen einen schönen Abend noch sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    MfG
    AUFSCHWUNG

    Anmerkung von Tim: Die Lüge der Energielücke wird nicht wahrer, wenn man sie immer wieder erneuert! Es gibt in Deutschland und Europa keine Energielücke! Deutschland produziert weit mehr Strom, als wir selber brauchen! Energie einsparen ist aber trotzdem das entscheidende Stichwort!

    I.Ahrens

    Hallo, am Di. d. 16.12.08 wurde vom Stadtrat Wittmund einstimmig eine Resolution gegen den Bau weiterer Kohlekraftwerke in unserer Region verabschiedet.
    I.Ahrens Stadträtin Wittmund

    Salzstock

    War gar keine Karrikatur! Ich hab den Antrag vor mir liegen und schicke das ab!

    Linkspartei find ich auch verkehrt, die wollen nun wirklich nix für die Arbeitsplätze tun. Wir wollen aber wOHLSTAND!

    Danke an dieser Stelle nochmal an Aufschwung!

    Tim

    Aha - “Aufschwung”,
    Sie sind also für Wohlstand? Und für Zukunft?

    Haben Sie sich nie Gedanken darüber gemacht, dass die Zukunft die auf Kohle-Technologie baut vielleicht nicht lange halten wird?

    Dass der Wohlstand, den sie für alle proklamieren auf den Schultern von denen getragen wird, die unter der globalen Erwärmung leiden, und unter ihr in Zukunft leiden werden?
    Den Menschen, die sich nicht selber gegen einen Meeresspiegelanstieg, Missernten oder Unwettterkatastrophen wehren können?

    Schauen Sie mal in eine vernünftige Zeitung oder in Ihre Glotze-(die öffentlichen)!

    Sie werden sehen, die Medien sind voll von solchen Ereignissen!

    Und glauben Sie nicht, dass Ihre jährliche 2,50€ Spende bei “Brot für die Welt” zu Weihnachten Ihr Gewissen beruhigen kann. Um etwas an der jetzigen Situation zu verändern, sind wir alle gefragt und unsere Schritte müssen größer und konsequenter sein, wenn wir uns nicht ein scheußliches Mahnmal setzen wollen, über welches sich künftig an uns erinnert wird.

    Das atomare Endlager ist eine Karikatur der “Wilhelmshavener Mentalität”. Nicht an morgen denken, nur das hier und jetzt. Das ist das gefährliche - hier werden die Probleme gemacht, vor denen wir in einigen Jahren stehen werden.

    Ps.
    Honeckers Frau wohnt übrigens in Chile. Und alles was einem ungeheuer ist auf die Linkspartei schieben ist auch nicht der richtige Weg, den von denen kommt hier sicherlich das wenigste.

    Es wäre erfreulich wenn Sie ein wenig Ihren Standpunkt überdenken - wie wäre es mit etwas mehr Weitblick, wo wir doch im Flachland leben? Sonst könnte aus dem Aufschwung schon bald ein Abschwung werden…

    Aufschwung

    Hallo Herr Salzstock!

    Ich bin nicht Herr Toben.

    Von einem atomaren Endlager habe ich hier nie etwas erwähnt. War auch noch nie für WHV im Gespräch.

    Was wünschen Sie sich denn? Sozialismus? Der ist gescheitert.Wenn Sie den noch gern möchten, dann wandern Sie doch nach Kuba aus. Da können Sie sich dann mit Margot Honecker über die schönen Zeiten im Sozialismus unterhalten!
    Ich kann an dieser Stelle nur alle WHVer warnen die Linkspartei zu wählen!!!!!

    Ja Arbeit, wir wollen Arbeit und Wohlstand!!! Ohne ein atomares Endlager.

    Ich freue mich auf Wilhelmshavens Zukunft.

    Einen schönen Tag noch.

    MfG
    Aufschwung

    Aufschwung

    Hallo Markus
    …….merkst du selber…nä??

    MfG
    Aufschwung

    Salzstock

    Hallo Aufschwung (Herr Toben?)!
    Wieso unterstützen Sie nicht das Anliegen, ein EU-RO-PA-weites atomares Endlager in Wilhelmshaven anzulegen? Das wäre dochmal nicht nur aufschwung, sondern auch so richtig umschwung und “leben in die Bude”!

    Vielleicht pusht das ja auch noch etwas unsere “Bemühungen” die Rezession zu stoppen und den hochgeschätzten Kapitalismus zu erhalten?

    Ich bitte alle, die in Wilhelmshaven gerne Arbeit haben wollen, doch für dieses Endlager zu stimmen, is doch egal mit Strahlung etc. und…in Wilhelmshaven ist das “Klima” für Neubauten ja sehr günstig…na? Hier kommt doch alles locker durch!
    Nach den 4 Kohlekraftwerken kann man doch nochmal so richtig locker in die gleiche Kerbe hauen und der verhassten “Umwelt” nochn bisschen seinen Willen aufzwingen. Salzstöcke sind ja da, sicherer als Asse sind die allemal und zudem störts in Wilhelmshaven ja eh niemanden, solang es arbeit, arbeit, arbeit gibt.

    Markus

    Seit dem Baubeginn der Kohlekraftwerke und dem JWP wird es wohl jedem aufgefallen sein, daß sich die Kriminalität in WHV deutlich zugenommen hat. Die allgegenwärtige Lärmbelästigung in einer ehemals friedlichen Gegend macht nicht nur Rohrdommel krank, sondern auch Menschen aggressiv. Innerhalb kurzer Zeit hat sich selbst das Verkehrsverhalten um 180 Grad gedreht.Das ist erst der Anfang.

    Aufschwung

    Hallo Herr Wolf!
    Ihr Vorschlag ist leider nicht durchführbar, da Rohrdrommeln aufgrund ihrer seltenheit unter besonderen Schutz stehen.Dafür bekommen sie ja auch einen Lärmschutzwall. Das hat auch was für sich…man kann die Rohrdrommeln nicht mehr rufen hören!!!!!!
    Was mich auch beruhigt: Es gibt nicht viele davon. ;-))

    Ein schönes Wochenende

    Aufschwung

    Übrigens: Der Güterverkehr der Bahn wird sich bis 2015 aufgrund der Entwicklung in den deutschen Seehäfen bis 2015 trotz Rezession verdoppeln!!!!!

    Wolf

    Liebe Rohrdommel,
    ich würde als Eingang zum Endlager ihren Garten vorschlagen, dann können Sie die Castor Behälter persönlich zählen, den Garten nach den Protestkundgebungen wieder neu Einsäen und Strahlungsauffälligkeiten gleich den Behörden melden.
    Dann hätten Sie sich zwar begünstigt, indem sie sich selbst eine Arbeitsplatz geschaffen haben, aber wir sagen es echt nicht weiter.
    Wohl bekomms, das bisschen Strahlung und die paar Demos im eigenen Garten.

    Rohrdommel

    Nach ausgiebigen Eindrücken letztes Wochenende im Wendland möchte ich eigentlich Herrn Menzel einen neuen Vorschlag für Wilhelmshavens Zukunft als großartige Seestadt machen: Der Bau von lange laufenden fortschrittlichen und leistungsstarken Kohlekraftwerken geht nicht weit genug für die Zukunft unserer vielgeliebten Stadt. Wir brauchen mehr Arbeit für unsere leistungsstarken und hochmotivierten Bürger - meine Vorredner, vor allem “Aufschwung”, werden sich mir sicher anschließen - deshalb möchte ich an dieser Stelle ankündigen, dass die Stadt Wilhelmshaven sich als Standort für ein atomares Endlager für ganz Europa bewerben möchte. Diese Chance! Arbeitsplätze!
    Die ignoranten Protstler im Wendland, verblendet durch Öko und Linkspartei wissen ja nicht, was ihnen entgeht - Wilhelmshaven kann handeln und sich Zukunft sichern! Ein Endlager für unsere Stadt! Damit ist uns der Aufschwung sicher! Ich denke mein Vorschlag wird bestens ankommen.

    Aufschwung

    Ich war gestern am Geniusstrand. Er ist jedes Wochenende besser besucht als je zuvor. Hunderte von Bürgern werfen einen Blick über den Deich und freuen sich auf Wilhelmshavens Zukunft.

    An dieser Stelle möchte ich mich bei Hern Menzel und allen beteiligten bedanken. Sie haben goßartiges für Wilhelmshaven geleistet.

    Herr Tjaden: Bitte schalten Sie den Motor Ihres Stinkenden Motorrollers beim nächsten Besuch im Voslapper Kiosk ab!!!!
    Gerade Sie sollten das unterlassen!!!!

    Herr Tim Sommer: Bitte wechseln Sie zu den linken, dort sind Sie meiner Meinung nach besser aufgehoben. Sie schaden der Wilhelmshavener SPD!!!!!!!!!!

    Gerd

    Wieder eine Schnapsidee !

    Algen sollen Kraftwerke von CO2 reinwaschen
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,575028,00.html

    “Mit viel Tamtam nahm der Energiekonzern E.on auf seinem Erdgasspeicher in Reitbrook zusammen mit der Stadt Hamburg und weiteren Kooperationspartnern eine Algen-Pilotanlage in Betrieb.

    Das CO2 stammt aus einem Heizkraftwerk auf dem Erdgasspeicher.
    Bernhard Fischer, Mitglied des E.on-Vorstandes, preist Mikroalgen euphorisch als “neue Sterne am Himmel der nachwachsenden Rohstoffe” an, wie es heißt. Obwohl die eine Million Euro teure Pilotanlage - 500.000 Euro trägt E.on, 500.000 Euro die Stadt Hamburg - “europaweit einzigartig” sei, sei sie dennoch nur ein erster Schritt. Noch stehe die “biologische Abscheidung” von CO2 ganz am Anfang. Viel größere Anlagen seien erforderlich.”

    Fazit :
    Nicht geeignet, um Kohlekraftwerke CO2-frei zu bekommen. Aber kräftig investiert und das Geld wird schon irgendwie wieder hereingeholt werden!

    Der Domino-Effekt

    Hier ist ein weiteres Mosaiksteinchen für den arbeitsamen und rechtschaffenden Herr Niemann : Das gleiche Bergamt, daß Asse II genehmigt hat, hat auch den Jade-Weser-Port genehmigt.

    Nick

    @ Korbinian:
    Ich denke, bei vielen ist diese Offenheit schon eingetreten. Auch bei vielen, die einmal hier mitgewirkt haben. Die Zeche Rüstersiel ist mittlerweile erkennbar inaktiv. Auch wenn vereinzelt noch letzte Parolen das Gegenteil beweisen sollen.

    Die gestiegenen Energiepreise bewegen viele Menschen zu einem differenzierteren Bewusstsein. Erhard Eppler (”Vordenker” der SPD) ist für Verhandlungen über längere Laufzeiten von Kernkraftwerken. Mit ihm viele weitere Genossen. Und selbst bei den Grünen (!) werden diese Stimmen lauter.
    In Hinblick auf Kohlekraftwerke darf ich an dieser Stelle den grünen OB, Boris Palmer zitieren: “Wenn eine alte Anlage mit einem Wirkungsgrad von 30 Prozent abgeschaltet und durch eine neue mit einem Wirkungsgrad von 48 Prozent ersetzt wird, dann spart das 18 Prozent Energie und Kohlendioxid ein.” Und weiter: “Das zeigt sehr deutlich: Einen Kraftwerksneubau zu verhindern ist kein Ersatz für eine konsistente Energiepolitik. Entscheidend ist, was an Stelle des verhinderten Kraftwerks gebaut oder eingespart wird.” Mehr muss man dazu nicht sagen. Aber es wird immer die Ewiggestrigen geben, die zu objektiven Neubewertung der Sachlage nicht Willens sind.

    Korbinian

    Warum seid Ihr nicht mal offen für neue Technik? 50%*x ist doch mal ein Fortschritt.
    Zur Info, der Otto Motor hat doch tatsächlich einen Wirkungsgrad von max 37%
    Warum alles schlecht reden?
    Aber als Lehrer und somit im Staatsdienst kann einem eh nichts passieren…nur schlau Reden schwinge…:-)

    heliocentric

    @Carlo
    Wofür die Flora und Fauna opfern? Na für das Wohl der Allgemeinheit. Um etwas zu präzisieren. Für das Wohl der Allgemeinheit aus Rathaus und Vorstand der Industrie.
    Man sollte die gesamte Belegschaft der Stadtregierung mit in den Jade-Weser-Port betonieren. Ist ja auch deren Denkmal das sie sich da setzen.

    Carlo

    In der WZ vom 09.07.2008 erwarten selbst die Wilhelmshavener und Friesländer Wirtschaftsexperten, daß sich jetzt das Zeitfenster der globalen Containertransporte schließt. Alle Achtung, man höre und lese !!!
    Man braucht nur die Börsenkurse zu verfolgen und man erkennt, daß es sich nicht um 10 bis 15 Jahre handelt, sondern um 10 oder 15 Monate. Wofür also muß die Flora und Fauna des Rüstersieler und Voslapper Grodens noch sterben. Für nichts, einfach aus Spaß, ohne Sinn und Verstand.

    Michael

    Das paßt vielleicht nicht so ganz, ist mir eingefallen zu dem Beschluss der CDU weiter auf Kernkraft zu setzen!:

    Abenteuerurlaub für alle CDU/CSU Politiker zwingend erforderlich!

    Über einen Volksentscheid wurde am Samstag beschlossen, dass alle CDU/CSU Politiker für 3 Wochen in den Salzstock ASSE zu einem Abenteuerurlaub eingeladen werden.
    Für die Verpflegung ist gesorgt.
    Hier wird es ein sehr abwechselungsreiches Programm geben.
    Die Unterkünfte sind stilecht (abenteuerlich) gestaltet und mit fließend Lauge ausgerüstet.

    Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß!

    Und für die ganz Harten gibt’s die Möglichkeit für eine Verlängerung (1 Woche) mit Flugreise nach Tschernobyl.

    Gerd

    Wie sieht es wirklich aus mit der „ausgereiften Technik“, die in Wilhelmshaven eingesetzt wird?
    Auszug aus: http://www.co2-handel.de/article340_8955.html
    Kohlekraftwerk strebt 50 Prozent Wirkungsgrad an (16.06.2008)
    … ein Kraftwerk realisieren,….. neue Materialien für die Dampfturbinen.
    In einem Werkstofflabor in Mühlheim an der Ruhr forscht ( !! ) Siemens deshalb …
    Im Jahr 2014 will der Energieversorger E.ON ein solches Weltrekord-Kraftwerk in Wilhelmshaven in Betrieb nehmen. …

    Quelle: Siemens ResearchNews

    Und bei E.ON verkauft man das mit den Worten:
    Zitat:
    Um die angestrebte Wirkungsgradverbesserung zu erzielen, werden ( !! ) völlig neue Werkstoffe zum Einsatz kommen.
    Da kann man nur hoffen, dass das Forschen nicht über das Jahr 2014 hinaus betrieben werden muss !

    Gerd Adamczyk

    @Ralf
    Gut, ich eröffne jetzt zwar eine andere Baustelle, aber zu Deinem Beitrag folgendes:
    Wir haben uns an den Chemiegiganten INEOS (Rüstersiel) gewöhnt doch erinnert Euch an die Störfälle und Verfehlungen :
    · Verpuffung in der VCM-Anlage mit Abblasen von ca. 400 kg Chlorwasserstoff und 15 – 20 t Katalysatorstaub mit Aluminiumoxyd und Kupferchlorid am 01.12.1981
    · Unkontrollierter Austritt von ca. zwei Tonnen 1,2 Dichlorethan (EDC) in die Jade am 05.11.1990
    · Zwei Chlorgasausbrüche auf dem Rüstersieler Groden am 25.06.1993
    · Sauerstoffleitung der VCM-Anlage durch Überdruck geplatzt. Pulverförmiges Aluminiumoxyd und Kupferchlorid vom SW-Wind in Richtung Hooksieler Hafen getrieben am 19.10.1998
    Auch an die Strafanzeige wegen
    · Überschreitung der erteilten Einleitbedingungen von Quecksilber in die Jade im Jahr 1984
    Da kommt Dir ja wohl das Statement des ehemaligen ICI-Managers Dr. Gerhard Czieslik zum PVC-Produkt sehr entgegen:
    „Diese Gesellschaft lebt mit den Vorteilen dieses Materials, dann muss sie auch mit den Nachteilen leben können.“ (WZ, 25.05.1989).
    Und dieser Satz wird wohl mit Bezug auf CO2 auch irgend wann wieder in der Zeitung von einem „klugen Kopf“ geäußert werden.
    Ich bin gespannt auf die Verfehlungen der Kraftwerksbetreiber.
    Adé du “grüne Stadt am Meer”

    Ralf

    es gibt doch ne Super Alternative zur Kohle.
    Wir bauen Atomkraftwerke die sind Klima neutral strahlen ein wenig aber die Luft ist Sauber.
    Ich finde alle Rentner die sich über alle aufregen sollten in den Harz ziehen und uns die noch ein wenig arbeiten müssen in W`haven lassen.
    Ich wohne in Rüstersiel und werde da auch bleiben .

    Gerd

    Wenn das nicht makaber ist:
    http://www.wilhelmshaven.de/tourismus_freizeit/geniusstrand.htm
    Zitat:
    “Am Ende der Autobahn 29 genügt ein Sprung über den Deich und man steht inmitten der weißen Geniusbank. Der flach ins Wasser auslaufende Sandstrand ist ein idealer Ort für lange ( !! ) Spaziergänge. Das Baden am Geniusstrand ist nur auf eigene Gefahr möglich.”
    http://www.freese-jever.de/ausderregion/seite1/index.html
    Zitat:
    Urlaub in Wilhelmshaven
    Noch viele Möglichkeiten bietet der in den letzten Jahren entwickelte Tourismusbereich. Mittelpunkt ist dabei der Wilhelmshavener Südstrand, übrigens der einzige Südstrand an der deutschen Nordseeküste.

    … und hier wird mit einem uralten Bild des Geniusstrand geworben!

    Welche Touristen will man damit veralbern?

    theo

    Wenn eine Landzunge von mindestens 1qkm Fläche erst aufgespült werden muß, damit man WHV erst einen Tiefwasserhafen nennen kann, ist das nicht ein totaler Witz ?
    Die benötigte Energie von Rohstoffen wie Öl, Diesel und Stahl für die Aufspülung haben sich seit dem Gutachten von zig Jahren verdoppelt und die Lobbisten wissen das auch. Containertransporte werden somit auch stetig teuerer.
    Fast nur Lobbisten kommen im Wilhelmshavener Presseorgan zu Wort.
    Der Geniusstrand gehört zu Wilhelmshaven wie die Alpen zu Bayern. Da gibt es keine Diskussion.

    heliocentric

    Ist die ganze Planung für Jade-Weser Port und die neuen Kohlekraftwerke nicht etwas zu kurz gedacht?
    Statt den Containerterminal hier in Wilhelmshaven zu bauen, sollte man sich vielleicht doch besser überlegen ihn in Höhe Hannover aus dem Boden zu stampfen. Denn wenn erstmal Varel zu den Ostfriesischen Inseln gehören, werden wir hier keinen Hafen mehr benötigen.

    Mal ganz davon abgesehen das es neben einer ökologischen auch eine ästhetische Umweltverschmutzung gibt, glaubt doch hoffentlich niemand an die politischen Märchen von Arbeitsplätzen.

    Ich hoffe das die BI sich mit ihrem Vorhaben durchsetzt und diesem Irrsinn ein Ende bereitet.

    Mit besten Wünschen

    Für die wenigen die es noch nicht kennen:
    http://www.youtube.com/watch?v=Fvsgmw4gzYw

    Anonymous

    @Rüdiger, dann ma viel spass beim verkaufen, bau dir irgendwo dann doch ne neues, nuicht gerade in der nähe da wo man den strom produziert den du benötigst,aber auch nicht in in der nähe vonner raffinerie die das benzin produzieren für dein geliebtes auto,aber auch nicht neben ne hühnermaastfarm die sich um dein frühstücksei kümmern…. zieh doch inne stadtmitte, ne da gfahren so viele autos und die ganzen abgase….bau doch in der taiga, da haste deine ruhe vorm allen, und auf strom könntest da auch verzichten….

    oh man ihr hat probleme….

    Rüdiger

    Wenn in den nächsten Jahren hier 4 oder mehr Kohlekraftwerke rauchen, wird der Grundstücks- und Häuserpreis in WHV in den Keller gehen. Ich habe daher heute mein Haus zum Verkauf angeboten.

    Dr. Kai H. Griebenow

    @Korbini:

    Man kann nur hoffen, dass die Niederlaender etwas schlauer sind.

    Dr. Kai H. Griebenow

    Ich finde es unverantwortlich diese Dreckschleudern da hinzustellen. Klimawandel ist real - alternative Energien foerdern, Energieversorgung dezentralisieren, keine dicken Schuesseln bauen. So ein Unfug, was da geplant ist. Besonders in WHV - schon einmal mit dem Deichbau beginnen bitte ;P. Das mit dem CO2 “verbuddeln” klappt naemlich nicht so gut.

    Ich bin in WHV gross geworden - die Politik scheint sich in den letzten 30 Jahren nicht besonders verbessert zu haben. Damals ging man auch dem Irrwahn nach, mit einigen Grossindustrien WHVs Probleme loesen zu koennen. Es war dem aber nicht so. Nichts gelernt, nichts dazu gelernt, und davon die Haelfte vergesse.

    Seid nunmehr 30 Jahren pumpt die Stadt Scheisse in den Jadebusen (Suedstrand). Eine Schande. Naturpark Wattenmehr - klingt gut.

    Kann die Stadt Wilhelmshaven sich vielleicht einmal dazu durchringen - nur einmal - richtungsweisend zu sein?

    Liebe Gruesse,

    Dr. rer. nat. Kai H. Griebenow
    Professor der Biochemie
    Universitaet von Puerto Rico

    Kai

    Wahrscheinlich bekannt, aber trotzdem das Extra 3 Video zur Abwassereinleitung in die Nordsee:

    www.youtube.com/watch?v=Fvsgmw4gzYw&feature=related

    Christoph

    @Admin: No Spendeninfo. No reply auf Mails von mir an Sokolowski. Man hat den Eindruck, Herrn Menzel Mails zu schreiben, denn man bekommt keine Antwort und der Inhalt wird ignoriert. Muß die BI sich von einem Bürger ein Armutszeugnis ausstellen lassen? Ich hab jetzt an die AIDS-Hilfe gespendet, da tut sich wenigstens was :-(

    joe

    Weiter so denn Umweltschutz geht alle an.
    Grüsse
    www.gebraucht-kraftwerk.de

    Plop

    @ Korbinian
    Einmal zu den Lebensmitteln: Es gibt sehr wohl Pflanzen, die zur Energiegewinnung angebaut werden, vielleicht sind Dir schonmal diese gelben Pflanzen aufgefallen? Richtig: Raps, guten Appetit, wenn Du mal beissen möchtest, macht sicher satt.

    Dein Argument: “Wenigstens mal Arbeitsplätze” Super. Echte Wilhelmshavener Argumente, wie man sie nur in dieser Ecke hört. Das niemand aus Wilhelmshaven da einen Job bekommt, blendet man gerne mal aus, denn die Techniker kommen eh von da, wo sie auch ihr Handwerk lernen können. Nicht in WHV.
    Und Deine Idee “besser hier als wo anders”? Toll- das riecht ja sehr streng nach echtem Nationalismus. Nur “Deutsche” Arbeitsplätze schaffen.
    Hauptsache ist doch, dass wir alle immer ganz schnell “HIER” schreien, wenn uns einer in den Arsch treten will, es könnte ja wer anders an unserer statt den Kuchen abbekommen. Bloss nicht sowas.

    Und wenn in 2 Jahren Electrabel feststellt, dass WHV ja doch kein so guter Standort ist, dass die Kohle doch billiger wieder anderswo herkommt oder die Jade verschlickt (und das geht sogar), dann? Habt ihr alle einmal zu oft “Hier” geschrien, wie immer in WHV und die Stadt ist um ein graues Industriedenkmal reicher - und ihr könnt umziehen, weil sich dann wirklich nichtmehr Leben lässt in dieser Stadt.

    Vielleicht solltet ihr noch ein Goldbergwerk planen, oder einen Großflughafen? New York - Wilhelmshaven? 12 Terminals, täglich 300 Flüge international? Kein Ding, Herr Menzel macht das klar,
    genug Fläche für sowas wird hier ja eh planiert.

    Vielleicht auch noch das größte Hochhaus der Welt - muss ja in Wilhelmshaven stehen, denn diese Stadt ist schon besonders - bald auf jeden Fall in den CO2 Emissions-Statistiken und Eure Kinder müssen keinem mehr erklären, wo dieses “WHV” denn liegt…

    Korbinian

    @ Gerd Adamczyk:
    Wer spricht denn davon das Lebensmittel die verbrannt werden, genmanipuliert sind?
    @ Christoph:
    Ein Lebensmittel das zur Energiegewinnung angebaut wird, ist ein Spott für die hungernde Bevölkerung…
    Mit Ökostrom ist es nunmal so, mann muß es sich lange genug einreden das es doch nicht Öko ist, vielleicht glaubt man es dann :-)
    Also ich bin für einen Neubau in WHV, wenn Umweltschutzauflagen eingehalten werden. Dann werden wenigstens mal einige neue Arbeitsplätze in einer Strukturschwachen Region geschaffen. Ist doch besser, als wenn die Arbeitsplätze auch noch woanders hin verschwinden, zB in die Niederlande wenn dorthin die Neubauten verschwinden. Dann ist die dreckige Luft trotdzem in WHV und Umgebung….

    Gerd Adamczyk

    Außerdem ist zu bedenken, dass kein vernünftiger Mensch genmanipulierte “Lebensmittel” genüsslich verzehrt. Somit ergibt sich durch deren Einsatz bei der Biogaserzeugung immerhin ein Bereich, in dem Erzeuger (Bauern) und Verbraucher (Energienutzer) gemeinsam gewinnen und ich etwas beruhigter bin. Was vergast wurde kommt wenigstens nicht über Umwege auf meinen Esstisch.

    Christoph

    Ist ein Lebensmittel, das für die Energiegewinnung und nicht zum Verzehr angebaut wird, ein Lebensmittel? Definitionsfrage.

    Entscheidend ist, daß Biogas Kohle einiges voraus hat. Das muß ich jetzt nicht weiter erläutern, oder?

    Empfehlung: “Ein Dorf heizt ein”, ZDF-Doku von einem Dorf, das sich durch eine eigene Bioenergieinitiative aus dem Klammergriff der Energiekonzerne gelöst hat. Und ich glaube nicht, daß Lebensmittel, die sonst auf den Tisch kämen, dort verbrannt/vergärt werden. Definitiv nicht. Realitätsferne kann ich nicht entdecken.

    Ich habe keinen Ökostromanbieter. Nicht weil er zu teuer ist, sondern weil es ihn nicht gibt. So angepriesene virtuelle Umweltfreundlichkeit ist keine Umweltfreundlichkeit, sondern Bauernfang. Meine Meinung.

    Allerdings zu unnachvollziehbar teuer ist mir der heutige Versorger, die GEW. Erst kürzlich alle Verträge geändert, um künftige Preiserhöhungen problemloser durchziehen zu können. Aber was habe ich für eine Alternative? Außer einer Erdwärmeanlage, bei der mich die Bohrung allein schon zigtausend Euro kostete?

    Es ist ein so offensichtliches Spiel, das hier rund um die Kohlekraftwerke gespielt wird, daß es mich immer wieder wundert, warum das nicht jedermann selbst einsieht.

    Korbinian

    @Christoph:
    Bei der neu in Betrieb gegangenen Biogasanlage in Darmstadt werden p/a 11550t Maissilage, 650t Schweinegülle und 400t Roggenschrot vergoren…
    Außer der Schweinegülle sind es ja wohl alles Lebensmittel oder irre ich mich da????
    Komm zurück zur Realität…

    Hoffe Ihr habt auch alle einen Ökostromanbieter?
    Oder ist es Euch zu teuer???

    global

    Solange die deutsche Wirtschaft so freundschaftlich mit dem chinesischen Regime paktiert, bekommen die Chinesen deutsche Maschinen. Die Chinesen liefern dafür Endprodukte für den deutschen Markt und Steinkohle, die in den neuen Kraftwerken in Rüstersiel verbrannt werden muß. Diese Spiel geht solange gut bis die chinesische Bevölkung auf der Stand gebracht worden ist,
    wo sie deutsche Maschinen nicht mehr brauchen und sie die westliche Technologie haben.
    Danach ist hier ein Hafen und Kraftwerke, die keine Verwendung mehr haben.

    Wilhelm

    Im ganzen Land wächst der Widerstand gegen KohleKraftWerke.

    Aufgeschreckt reagieren die Kraftwerksbetreiber, hatte man doch die Bürger für noch dümmer und gleichgültiger gehalten, als man selber ist. Der Alarm ist so groß, daß die Top-Lobbyisten schon jetzt aus der Deckung gescheucht werden.

    Ein Gespenst muß her, damit der “Verbraucher” wieder kuscht. Und so schicken sie den Sensemann der Zivilisation auf Tour, die STROMLÜCKE ! -
    Unsere Lichter gehen aus, VW steht still, mein Kühlschrank taut ab, … Endzeit mit Schal und Pudelmütze.
    Die Dealer drohen mit Entzug.

    Anfangs war die Stromlücke noch für 2020 geplant, weil aber die Drohung nun schnell wirken muß, kommt sie uns täglich näher und darf nun schon in 4 Jahren stattfinden. Eigentlich legt sie uns schon die Hand auf die Schulter, denn kostenlose Umweltzertifikate gibt es jetzt und deshalb muß jetzt gebaut werden und zwar hier im Land und das ganz schnell und ganz viel.
    Der dann billig erzeugte Strom-Überschuß geht teuer ins Ausland.

    Ein von Umweltminister(!) Gabriel beauftragtes Gutachten durch das UMWELTBUNDESAMT kann beim besten Willen keine Gefahr für die Stromsicherheit in Deutschland entdecken.Das paßt natürlich nicht in den Kram und Herr Gabriel und der Wirtschaftsminister (Ich-hab´-hier-das-Sagen)Glos erklären das eigene Bundesamt für unglaubwürdig.

    Die Wahrheit kommt nun von der Dena (Dt.Energieagentur), die die Stromlücke betreut und die passenden Prognosen erstellt, hat sie doch im Aufsichtsrat Herrn Gabriel und Herrn Glos. - zufällig.

    Außerdem noch im Aufsichtsrat, die Bundesminister Tiefensee und Seehofer. Sicherlich wird bald auch von ihnen zu hören sein, wie es darum geht das hohe Gut Energie, das DeutscheQualitätsProduktStrom (mittel- und langfristig) zu sichern -
    Oder sie reden irgendeinen anderen Käse -
    Vielleicht das, womit Herr Gabriel den geistigen Horizont erhellt:
    “Die denken der Strom kommt aus der Steckdose”.

    selbstkritik

    Bundesminister kritisieren Kohlestrom-Gegner
    “Die denken, der Strom kommt aus der Steckdose”

    In Bezug auf Kohlekraftwerke einig: Wirtschaftsminister Glos und Umweltminister Gabriel

    Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat den Bau neuer Kohlekraftwerke angemahnt und den Gegnern vorgeworfen, die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands aufs Spiel zu setzen. “Wir können zusätzlich zu den im Bau befindlichen Kohlekraftwerken noch zehn Anlagen bauen, ohne die Klimaziele zu gefährden”, sagte er dem Magazin “Der Spiegel”.

    Gabriel kritisiert eigene Reihen

    Gabriel sagte: “Es geht um das Zentrum unserer Industriegesellschaft.” Mit ihrem Widerstand gegen neue Kohlekraftwerke leisteten Umweltverbände längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken Vorschub. Dass SPD-Politiker sich diesem Widerstand anschlössen, richte sich “gegen die Stahl- und Autoarbeiter, die unter höheren Strompreisen leiden würden”. In der Bevölkerung gebe es abenteuerliche Vorstellungen, woher der ganze Wohlstand komme, sagte Gabriel. “Jetzt ist das eingetreten, wovor früher die ollen Atomlobbyisten gewarnt haben: Die Bürger denken, der Strom kommt aus der Steckdose.”
    Wirtschaftsminister sieht Gefahr von Stromabschaltungen

    Kohlekraftwerke der neuesten Generation arbeiten deutlich effizienter und umweltfreundlicher als ihre Vorgänger.

    Auch Wirtschaftsminister Michael Glos dringt auf rasche Investitionen in neue Kohlekraftwerke und Leitungsnetze. Er hielt seinem Kabinettskollegen aber in der “Wirtschaftswoche” vor, das Problem der Energieversorgung durch “die ideologische Brille zu betrachten” und dadurch seinerseits die Energiesicherheit in Deutschland zu gefährden. Nach Darstellung von Glos drohen Deutschland bereits in vier Jahren eine Energielücke und Stromabschaltungen, sollten nicht bald die Investitionen in neue Leitungsnetze und Kohlekraftwerke erfolgen. Er beruft sich auf Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (Dena), wonach Deutschland ab 2012 eine Stromlücke droht. Den Stromkonzernen hielt Glos vor, dass hohe Milliardeninvestitionen in Netz und Kraftwerke auf Eis liegen.
    Glos zweifelt Kompetenz des Umweltbundesamts an.

    In Zweifel zieht Glos dagegen ein Gutachten, das Gabriel beim Umweltbundesamt in Auftrag gegeben hat und das die Energieversorgung in Deutschland als sicher einstuft. “Man könnte eher dem Hund die Bewachung eines Wurstvorrates anvertrauen, als dem Umweltbundesamt die Begutachtung der Stromversorgungssicherheit des drittgrößten Industrielandes”, sagt der Wirtschaftsminister. Es sei daher “gut, dass die Sicherheit der Energieversorgung in der Zuständigkeit des Wirtschaftsministeriums ist”.

    Steinmeier für Infrastruktur-Investitionen

    Außenminister Frank-Walter Steinmeier warnte ebenfalls vor den Folgen ausbleibender Investitionen in die Energie-Infrastruktur. “Neue Pipelines müssen entstehen, neue Stromleitungen durchs Land gezogen werden und effizientere Kohlekraftwerke ans Netz gehen”, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende dem “Spiegel”. All das müsse jetzt bald passieren, “wenn wir die Rückkehr zur Kernenergie verhindern” und “die Klimaziele erreichen” wollen.
    Kanzlerin Merkel unterstützt ihre Minister.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hält auf absehbare Zeit Kohle- und Atomkraftwerke für die Energieversorgung in Deutschland erforderlich. Die CDU-Vorsitzende sagte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, die Union halte an ihrer Auffassung fest, dass Kohlekraftwerke und längere Laufzeiten der Kernkraftwerke auch weiterhin nötig seien. “Sonst ist unsere Energieversorgung in Gefahr.”

    Anmerkung Zeche:
    Wenn man sich komplette Texte aus dem Netz kopiert - dann aber bitte mit Angaben zur Quelle! Danke.

    In diesem Fall wohl:
    QUELLE: http://www.tagesschau.de/inland/gabrielenergie2.html

    Korbinian

    Auch so etwas gibt es….

    Peinlich: Klage gegen Kohlelager zu spät

    Hanau katapultiert sich aus der Klagegemeinschaft - Oberbürgermeister und Anwalt in Erklärungsnot

    Hanau. Eine peinliche Panne hat die Stadt Hanau aus der regionalen Klagegemeinschaft gegen die beiden Staudinger-Kohlelager katapultiert: Der beauftragte Rechtsanwalt habe die Klage der Kommune zu spät eingereicht, gab Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Freitag vor der Presse zu. Die Gemeinde Hainburg und zwei Privatklägerinnen stehen nun allein.

    Sowohl Kaminsky als auch ein sichtlich zerknirschter Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke steckten im Magistratssitzungssaal des historischen Rathauses in Erklärungsnot. Anfang Dezember 2007 hatte der OB die Klageabsicht der Stadt vor dem hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Darmstädter Regierungspräsidenten (RP) verkündet und unter dem Beifall der Stadtverordnetenversammlung die Behörde kritisiert.

    Verbliebene Kläger unterstützen

    Der RP habe Bedenken wegen möglicher Brand- und Explosionsgefahren, ferner wegen Beeinträchtigung des Landschaftsbilds nicht gebührend gewürdigt. Geschlossenheit demonstrieren sollten gleichzeitige Klagen Hanaus, Hainburgs und der beiden Privatpersonen aus Großauheim und Hainstadt, alle vertreten von dem Frankfurter Fachanwalt.

    Dass in der Front nun eine Lücke klafft, erklärte Möller-Meinecke gestern mit einem Missverständnis: Bei der Stadt Hanau sei der Genehmigungsbescheid des RP am 14. November 2007 eingegangen, zur Fristwahrung hätte daher die am 12. Dezember erfolgte Einreichung der Klageschrift beim VGH genügt. Übersehen worden sei, dass der Bescheid in seiner Kanzlei schon am 10. November vorgelegen habe, so dass die Frist de facto um zwei Tage überschritten wurde. Die - im Übrigen wortgleiche - Klage der Gemeinde Hainburg habe er rechtzeitig abgegeben, weil der Bescheid dort früher als in Hanau eingetroffen sei.

    Schaden in Grenzen?

    Der juristische Schaden hält sich nach Ansicht des Oberbürgermeisters wie des Rechtsanwalts in Grenzen. Auch ohne Hanau auf der Klägerseite müsse der VGH die Argumente gegen die beiden riesigen Rundlager würdigen, betonte Kaminsky. Die Stadt werde die verbliebenen Kläger nach Kräften unterstützen, etwa mit »umwelttechnischem Know-how« und bei der Finanzierung von Gutachten. Dem Steuerzahler seien bislang keine wesentlichen Kosten entstanden.

    Nach Angaben von Birgid Leinweber-Richter, Leiterin des städtischen Rechtsamts, wurden bisher 20000 Euro für eine Stellungnahme an den RP ausgegeben. Auf Konsequenzen gegen Möller-Meinecke will Kaminsky nach eigenen Worten verzichten. Der Anwalt seinerseits sagte zu, die Stadt von den Folgekosten seines Fehlers freizustellen.

    Im Hanauer Rathaus ist das Versäumnis nach Auskunft von Leinweber-Richter seit Dienstag vergangener Woche bekannt. Nur zwei Tage später, am 20. März, hatte der RP den Sofortvollzug für die Kohlelager angeordnet.

    Entschieden wies der Oberbürgermeister Spekulationen zurück, die Stadt Hanau könnte sich unter dem Vorwand eines Versehens wissentlich vom Klageweg verabschiedet haben: »Wir wollen und werden uns nicht aus der Verantwortung stehlen«. Die Kohlelager seien zwar wichtig, tatsächlich aber nur ein Teilaspekt im Kampf gegen Block 6. Werde dieser genehmigt, klage die Stadt erneut - »diesmal aber fristgerecht«. Oliver Klemt

    ARtikeln entnommen aus dem Main-Echo
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    Erscheinungsdatum: 29.03.2008

    Christoph

    Für alle, die hier hereinschauen und die Kritiker für stupide “not-in-my-backyard”-Egoisten halten: Ich empfehle dringend einen Besuch auf www.telepolis.de gefolgt von einer dortigen Suche nach dem Stichwort “Steinkohle”. Dort finden sich differenzierte Informationen und Meinungen von Nicht-Aktivisten, auch über den deutschen Tellerrand heraus. Zwar stört mich, daß oft von Brunsbüttel und Kiel (und nicht von der Brunsbüttel-Alternative Wilhelmshaven) die Rede ist, aber das wird vom dortigen Informationsgehalt mehr als aufgewogen.

    Grüße.

    Aufschwung

    nanu… mein beitrag ist verschwunden….

    @Aufschwung: Nochmal zum Verständnis: Beleidigende und völlig inhaltslose Kommentare werden nicht veröffentlicht!

    Christoph

    …Ich kann nicht widerstehen:

    Zitat Aufschwung

    Biomasse ist unverantwortlich, da LEBENSMITTEL VERBRANNT werden.

    LOL! Gut informierte Aussage im Stoiber-Stil, super! LOL!

    Also ich bin gegen Kohlekraftwerke weil da *Geld* verbrannt wird. Deshalb heissen sie doch auch so: KOHLE=GELD, KRAFTWERK=VERBRENNEN! Un-ver-ant-wort-lich! Kein Wunder, daß da nur die Geldsäcke dafür sind, die haben genug von dem Geld — jawoll!

    LOL

    Christoph

    @Karl: So sympathisch und augenscheinlich positiv der Vorschlag scheint: Das dumme ist, daß hundert Windkraftanlagen politisch (auch bürgerpolitisch!) undurchsetzbar wären. Oder hast Du in deinem Beitrag einen/mehrere Standorte für die 100 Dinger vorgeschlagen, und ich hab´s nur überlesen? Zumindest in Ostfriesland wird´s schwierig, Plätze zu finden, an denen das machbar wäre.

    Denn schon jetzt gehen die Anwohner auf die Barrikaden, weil´s “die Landschaft verschandelt” und sperren sich gegen weitere Installationen. Lärm- und Flickerbelästigung sind weitere Argumente. Kann ich auch alles nachvollziehen, wenn ich mir auch nicht alle diese Contra-Argumente zueigen machen möchte.

    Ganz so einfach ist die Lösung also anscheinend nicht.

    Das ist das eigentliche Problem: Auf die Thematiken Energie, KKW, Luftqualität, CO2-Ausstoß, Konzernstrukturen, Politik-Verwicklung usw. wird man (natürlich) erst aufmerksam, wenn sie in der näheren Region eine Rolle spielen. Aktiv wird man, wenn es um den eigenen “backyard” geht (oder ist einer zur Demo nach Bielefeld gefahren? Oder nach Köln?). Dann machen sich manche ein paar Totschlagargumente zueigen, würzen das ganze mit Polemik, und schon hat man sich als Naturschützer (?) geoutet. Das erlebe ich immer wieder (wobei ich nicht speziell die hiesige BI meine, im Gegenteil, siehe Einladung von Rainer Baake durch die BI, ein klarer Überzeugen-durch-Sachlichkeit-Versuch).

    Deshalb @Karl: In der Theorie ist alles klar, aber in der Praxis…?

    Für dumm verkaufen sollten uns weder selbst, noch die Politik noch die Wirtschaft. Und auch bei “Das Geld was die für das Kohlekraftwerk ausgeben, dafür könnten die hunderte Windkraftanlagen bauen. Damit wäre allen mehr geholfen.” fühle ich mich für dumm verkauft. Mich stört vornehmlich die unangenehme, verlogene Art, mit der die KKW-Befürworter argumentieren. Würden Sie die Wahrheit sagen, könnte man ja ernsthaft erwägen, der Argumentation zu folgen. Oder sie zu adressieren. So muß man den Befürwortern erstens ihre Lügenargumentation nachweisen und dann zweitens ihre wahre Argumentation/Motivation/Vorgehensweise herausarbeiten. Da hilft ein solcher Windradvorschlag garantiert nicht!

    Unser Problem ist doch, daß wir als irgendwelche Hauptsache-dagegen-Müsli-Jochens wahrgenommen werden, die irgendeinen Schmarrn daherreden, nur um den eigenen Hinterhof zu retten (und weil wir sonst nichts besseres zu tun haben, sprich: uns profilieren wollen). Und wenn man sich dann als ganz unbestreitbar normaler Bürger zu erkennen gibt, wird man gelyncht für das Auto, das man betankt. Und die Heizung, deren Wärme man genießt. Und das brennende Hol im Kamin. Und die Luft, die man atmet und zu CO2 umarbeitet. Usw. usw. Reine Polemik.

    Beides finde ich daneben, sowohl die Bürger-für-dumm-verkaufen-um-Kasse-zu-machen-Vorgehensweise (weil´s verlogen ist) als auch die “Steckt die Moneten lieber in 100 Windräder, dann gehts uns allen besser!”-Formeln (weil sie praxisfern, polemisch und nicht zuende gedacht und insgesamt kontraproduktiv sind).

    Neenee…die Entscheider sollten erst einmal anfangen, Sachargumente aufzugreifen, zu differenzieren und dann :-) meinetwegen :-) auch zu behandeln. Dann können wir ja immer noch so “konstruktive” Vorschläge vom Stapel lassen. Vorher aber sollten wir uns nicht in die Ecke stellen lassen, in der uns bestimmte Personen offensichtlich schon längst sehen, oder am liebsten sehen wollen…

    Für eine Milliarde Euro kann man übrigens sehr, sehr viel mehr als ein paar Hundert Windräder bauen. Egal wie groß sie sind :-)

    Gruß

    Christoph.

    Tim Sommer

    @Aufschwung:

    Bei solch unsinnigen Kommentaren wundert es mich nicht, dass die Energiekonzerne ein so leichtes Spiel dabei haben, ihre Gewinninteressen durchzusetzen!

    1. Wind und Solar, ergänzt durch Erdwärme, Biogas und kombiniert mit entsprechenden Energiesparmaßnahmen reichen als Alternative durchaus aus.

    2. In Biogasanlagen werden keine Lebensmittel verbrannt, sondern Biomasse, z.B. bestehend aus gemähtem Rasen, Baumrinde oder schlicht Kuhscheiße.

    3. Die Energie, die in den Kraftwerken in Wilhelmshaven erzeugt werden soll, ist nicht für den deutschen Markt gedacht! Oder glaubt hier jemand, dass Wilhelmshaven so viel Strom verbraucht, dass man gleich drei bis fünf Kraftwerke braucht?

    4. In Bayern wurden letzte Woche Biogasanlagen eingeweiht, die jeweils 5.000 Haushalte mit Strom UND Wärme versorgen - na, es geht doch!

    http://www.heise.de/tr/Geschlossener-Kreislauf–/artikel/92615

    Aufschwung

    Moin!
    Woher soll denn bitte der Strom kommen?
    Wind und Solar sind mit Sicherheit sinnvoll, aber leider nicht ausreichend.
    Bei Gas besteht die Gefahr der Abhängigkeit an andere Länder.
    Biomasse ist unverantwortlich, da LEBENSMITTEL VERBRANNT werden.
    Was bleibt denn noch? Etwa Atom?
    Wäre für konstruktive Vorschläge dankbar….
    Wenn die Kohlekraftwerke nicht in Norddeutschland gebaut werden, dann in Holland….die freuen sich über die Arbeitsplätze und der Dreck wird auch nach Deutschland geblasen…..die Grenzwerte dort sind nicht so streng wie in Deutschland….
    Schönen Tag…..

    Aufschwung

    moin karl! damit wäre uns nicht geholfen da wir bei windstille auch strom benötigen. ich zumindest.übrigens würde man 800 windkraftanlagen für ein kohlekraftwerk benötigen wo willste die alle hinstellen??? bei dir im garten???nene dann klagen deine nachbarn!!!!!

    Karl

    Das Geld was die für das Kohlekraftwerk ausgeben, dafür könnten die hunderte Windkraftanlagen bauen. Damit wäre allen mehr geholfen.

    Danny

    zu Heinz Sause
    Danke für die Anregungen.
    Die Nutzung der Abwärme, bzw das Fehlen der Kraftwärmekopplung war bei den Einwendungen auch ein Bestandteil. Die Greenpeace Gruppe Wilhelmshaven hat dem OB bzw. der Stadt neben den Unterschriften gegen das Electrabelkraftwerk auch mehrere Studien übberreicht, darunter auch die vom Bremer Energieinstitut.

    Leider ist der Stadtrat von den PR-Kampagnen der Energiekonzerne ganz geblendet, wenn nicht sogar verführt worden, denn sonst würden sie auch nicht so massiv gegen unsere nationalen Klimaschutzziele angehen. Schließlich sagt das Umweltbundesamt ganz eindeutig, dass für weitere Kohlekraftwerke ohne Kraftwärmekopplung kein Spielraum besteht.

    Heiko Wagner

    Hallo,

    macht Ihr eigentlich auch öffentliche Unterschriftensammlungen für ein mögliches Bürgerbegehren? Ich frage aus dem Grund, weil ich aus dem Bereich MK nach WHV gezogen bin und die Problematik mit den Unterschriftenammlungen kenne. Dort sollte der “Bücherbus” (mobile Bücherei) aus Kostengründen abgeschafft werden. Die entsprechenden Gegner dieser Maßnahme hatten in der vorgeschriebenen Zeit mittels Sammlungen bei öffentlichen Veranstaltungen, und sei es nur der Wochenmarkt, erfolgreich in der Region mehr als das doppelte der erforderlichen Unterschriften gesammelt. Ich halte das für eine gute Sache.

    Herzliche Grüße und noch viel Erfolg

    Heinz Sause

    MOIN MOIN aus Schleswig Holstein…

    Unser KKW Problem wurde Aufgrund von Gutachten im Zusammenhang mit der gewünschten Technik zur Reduzierung von CO2 auf eine Zeit vom vorerst 3 Jahren vertagt. Ich habe beim Querlesen bei Euch keine Hinweise auf eine Kraft-Wärme-Kopplung gelesen. Die Wärmeversorgung aufrecht zu erhalten ist im Kieler Fernwärmenetz von herausragender Bedeutung.

    Eine m.E. interessante Seite zur Kraftwerksplanung in Norddeutschland findet sich bei www.bei.uni-bremen.de. (download0251_final.pdf / 100 Seiten)

    Anlässlich einer Auftaktdemo hier in Kiel habe ich ein Lied getextet auf der Basis der Melodie des Gefangenchores in der Oper “Nabucco”.

    Habt ihr Interesse ?

    Ich hoffe und Bitte für Euch,
    Heinz

    uni

    Gerd Adamczyk

    Wer verbirgt sich denn hinter dem “Aufschwung” ? Scheint die offene Konfrontation, wie viele andere auch, zu scheuen !!

    Aufschwung

    Klage abgewiesen, diese Seite bitte schließen!!!!

    Adminhinweis
    nö…

    Gerd Adamczyk

    Zum Beitrag von Michael

    Nicht ich, sondern das Umweltbundesamt gibt die Hilfestellung bei der Ökonomischen Bewertung von Umweltschäden. Da hier nicht der Platz, evtl. auch nicht der Rahmen gegeben ist, alles an Informationen detailliert aufzuführen möchte ich für Interessierte einige Zusatzinformationen geben.

    Meine Überlegungen basieren auf folgenden Unterlagen:

    EXTERNE KOSTEN KENNEN – UMWELT BESSER SCHÜTZEN
    Die Methodenkonvention zur Schätzung externer Kosten am Beispiel Energie und Verkehr
    Herausgeber Umweltbundesamt, April 2007

    ÖKONOMISCHE BEWERTUNG VON UMWELTSCHÄDEN
    Methodenkonvention zur Schätzung externer Umweltkosten
    Herausgeber Umweltbundesamt, Dr. Sylvia Schwermer, Fachgebiet Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen

    Sowie

    PRAKTISCHE ANWENDUNG DER METHODENKONVENTION: MÖGLICHKEITEN DER BERÜCKSICHTIGUNG EXTERNER UMWELTKOSTEN BEI WIRTSCHAFTLICHKEITSRECHNUNGEN VON ÖFFENTLICHEN INVESTITIONEN
    Endbericht zum UFOPLAN-Vorhaben 203 14 127
    Zürich/Köln, 10. April 2007 - Markus Maibach, Niklas Sieber, Roman Bertenrath, Dieter Ewringmann, Lars Koch, Michael Thöne, Peter Bickel

    Die aufgeführten Berichte stehen als PDF – Dateien im Internet zu Verfügung.

    Leider kann ich mit dem Begriff „Gesamtsumme der Kosten“ in diesem Zusammenhang nichts anfangen.

    Jochen Martin

    Hallo Toto Riina,
    Entschuldigung - hab’ nicht geahnt, dass allein schon die Frage nach den Quecksilberbelastungen im Rüstersieler Groden solche Giftwirkungen entfalten kann. Na ja, unter diesem Umstand ist es ja entschuldbar, dass Sie Ihr Empfangssystem nicht mehr registrieren konnte, wie sich der Herr Witt die um eine klare Antwort herumgemogelt hat.

    Toto Riina

    @ Admin

    Wenn Ihr mal alles so gut recherchieren würdet,dann würdet
    ihr auch wissen was alles aus dem
    Schornstein kommt, fand ich nämlich Oberpeinlich von eurem Redner in der Stadthalle nichts von Quecksilber zu wissen, aber in jede “Studie” und “Bebauungsplan” mal reingeschaut haben.
    Ihr habt keine absolut keine Ahnung von Kraftwerken und schon garkeine Ahnung von “Schadstoffen” und in welcher Konzentration Sie euch seit Jahren begegnen.
    “GEFÄHRLICHES HALBWISSEN”

    Und die Argumentation wo die Kohle herkommt ist auch cool,
    was meint Ihr wo die Kohle fürs laufende Kraftwerk herkommt.
    Aber erst bei dem neuen wird aufeinmal sich aufgeregt unter was für Bedingungen diese abgebaut werden !.

    Und alle wollen Strom,Bananen,Erdbeeren,Kiwis und und und zu jeder Jahrezeit und das in unbegrenzter Zahl, das das mit Flugzeugen und Schiffen gebracht wird ist klar, kreuz und quer durch die Welt,weil Wir alles haben wollen zu jeder zeit,
    aber den Flughafen wo das anbkommt will keiner haben in seiner nähe, ist ja nicht Gesund da zu wohnen, so ist das auch mit dem Strom, aber kein will zurückstecken oder einsparen, ihr seid alle Konsumverwöhnt.
    Und macht euch keine Gedanken wie unser Luxus zustand kommt !.
    Strom ja, aber nicht in meiner nähe so ein Ding bauen…. Ja klar, Und wenn wir den Strom aus Polen etc. kaufen, ist auch Ok, nur das die nicht sone tollen Kraftwerke haben wie wir…..ist ja auch weit weg von Rüstersiel.

    Interessant fand ich allgemein das Interesse an der Vorstellung in der Stadthalle, habe nicht viele von der Ärtzeinitiative und der Zeche gesehen, scheinnt ja garnicht so ein reges Interesse zu bestehen, sonst würde man sich das ja mal alles anschauen wollen.

    Aber kämpft mal weiter für einesaubere Umwelt, und macht die
    Schilder weg von dem Bäumen…wäre doch mal ein Anfang für effektiven Umweltschutz….

    Jochen Martn

    Nun hat auch e.on in der Stadthalle ihr Kraftwerk vorgestellt. Der Antrag soll im Mai gestellt werden. Und nicht als Ersatz für das alte sondern als zusätzliches. Damit werden es schon mal drei sein. Ich schlage vor, wenn mal wieder einmal jemand die Leute für dumm verkaufen will - wie unser derzeitig noch amtierender OB mit seinem einem Kraftwerk - dann sollte man dies als “Gemenzel” abtun.

    Aufschwung

    Meine Eintrag ist auch verschwunden…das sagt schon alles

    Adminhinweis
    Da einige Befürworter der Kohlekraftwerke nicht in der Lage sind, ihre Gefühle im Zaum zu halten, werden Kommentare die sinnlos, beleidigend oder einfach nur Spam sind, gelöscht! Jeder konstruktive Kommentar, sei er unserer Meinung auch noch so entgegengesetzt, wird natürlich weiterhin veröffentlicht!

    Ganz davon abgesehen ist es schwer verständlich, warum sich die Befürworter der Kohlekraftwerke immer hinter Nick-Namen verstecken!? Da ändert es auch nichts, dass “Elektrika” nun unter “Hans Kesseldampf” kommentiert!

    Die IP-Adressen sprechen Bände und sagen, dass es sich bei den meisten Kraftwerksbefürwortern auf dieser Page um die selben Personen mit unterschiedlichen Nick-Namen handelt…

    Helmut

    wo sind denn die Beiträge von Elektricka geblieben? - Zensur???

    Adminhinweis
    @Helmut:
    Die Beiträge von “Elektrika” sind doch da … und bleiben es auch! Also einfach richtig nachsehen und glücklich sein!

    alexandra

    Wir können froh sein, daß endlich der Staatsschutz auf Wilhelmshaven aufmerksam geworden ist. Keiner weiß, ob die Wilhelmshavener Küstenlinie nicht in 5 Jahren den Arabern und den Russen gehören wird, die der Stadtrat so freudig verschachert. Bedenke, noch bevor der JWP in Betrieb gehen wird, gehören 20 % des JWP der russischen Förderation. Da wäre es wohl lächerlich eine Bürgeriniatative als Gefahr zu sehen. Aber man hat schon Pferde kotzen sehen. Viele Grüße an Jade-Weser-Siel ( ehemals Hooksiel ).

    Mario

    Die Zahl der Demonstranten, hier waren es ca. sind am Montagmorgen auch laut Jever.-Wochenblatt auf ca. 70 geschrumpft !.
    Hmmmm ich weiss nicht ob eure Zahlen hier immer alle Stimmen…

    Christoph Franzen

    @All,

    neulich bin ich über die Tatsache gestolpert, daß electrabel in seinen Abschlussberichten und Firmenprofilen/Strategiebeschreibungen ganz klar formuliert, was geplant ist und wie man vorgeht, um die angebliche “not in my backyard”-Aktivisten auszubremsen. Ist das allgemein bekannt? Oder macht es sinn, mal ein paar Zitate mit Quellenangaben zu posten? Da kommen Aussagen raus wie (dies sind keine wörtlichen, lediglich sinngemäße Zitate):

    o Als erstes müssen wir jeweils die lokalen Behörden auf unsere Seite ziehen. Hierfür gibt es kein Patentrezept, es wird je nach regionaler Situation ein Weg geebnet, der in der Regel zu schriftlichen Kooperationsverträgen beim Genehmigungsverfahren und bei der Öffentlichkeitsabreit führt.

    o Wilhelmshaven ist neben zwei anderen Küstenstädten ein Wunschstandort.

    o Wilhelmshaven ist aus ökonomischen Gründen Wunschstandort (Kühlturm einsparen)
    .
    o electrabel ist auf dem heimischen Markt bei der Liberalisierung des Strommarkts gescheitert und ist deshalb gezwungen, im europäischen Ausland von Belgien zu expandieren.

    o Wind- und sonstige ökologisch sinnvollere Alternativen werden als Aushängeschild betrieben und präsentiert, Kohle wird erheblich mehr Präsentations- und Argumentationsraum eingeräumt (weil´s das Hauptanliegen ist, oder weil dort mehr Argumentation vonnöten ist).

    o electrabel hat ein Endkundenproblem — es wird mehr Strom erzeugt als man an den Mann bekommt. Deshalb sucht man dringend Endkundenzugänge.

    o Ohne AKWs müssen KKWs her, selbst Schuld, ihr Atomgegner.

    o electrabel ist stolz darauf, gegen massiven Widerstand der “not in my backyard”-Agitatoren in 2006 KKWs in Betrieb genommen zu haben.

    o electrabel hat ein Prüfverfahren am Bein, da electrabel in Holland Umweltsteuern in Abzug gebracht hat, deren Rechtmäßigkeit die Steuerbehörde nun bezweifelt. electrabel hat Rücklagen geschaffen, um etwaige Rückforderungen bestreiten zu können.

    o uvm

    Grüsse.

    Wilhelm

    Liebe Anne !
    Der Herr Oberbürgermeister ist noch mit Kohleofen und Kunsthonig aufgewachsen. Da ist es klar, daß er Zusammenhänge erkennt und sie kompetent verbinden kann - auch mal zu einem Witzchen. Er verkohlt eben zu gern die Leute.

    Michael

    Zum Beitrag von Gerd Adamczyk:

    Herr Adamczyk zitiert in seinem Beitrag interessante Zahlen, die seiner Wahrnehmung nach eine bessere Vergleichbarkeit der Energieerzeugungskosten herstellen sollen.

    So wie die Energielieferanten nur die nackten Produktionskosten veröffentlichen, so nennt Herr Adamczyk nur die berechneten externen Kosten. Warum vermeidet er den fehlenden Schritt, die Geasamtsumme der Kosten zu nennen.

    Ich habe das Gefühl, das auch wieder Zahlen genannt werden, um zu manipulieren.

    Anne

    WZ vom 09.02.2008 unter Persönliches:
    E.Menzel hat einen Sponsor für eine Ausstellung in der Kunsthalle mit Kohlezeichnungen. Dieser Oberbürgermeister in in Sachen Sarkusmus nicht mehr zu überbieten.

    K.

    Zunächst einmal ein Lob an die BI welche zeigt, dass zumindest ein (leider recht kleiner) Teil von WHV noch “lebt”.
    Ich werde bei der morgigen Demonstration dabei sein. Aber ich fürchte, dass nur wenige Leute erscheinen werden, da diese Veranstaltung viel zu wenig publik gemacht wurde! Auch ich bin nur durch Zufall auf den Termin gestossen.
    Also- kommt alle und aktiviert sämtliche Leute, die ihr kennt. Ansonsten wird das Ganze eher peinlich…

    Tim

    Liebe BI,
    es ist unfassbar, dass Ihr vom Staatsschutz bzw der Polizei jetzt für Euer Handeln “kriminalisiert” werdet! So geht es inzwischen offenbar allen Protestbewegungen, die sich gegen laufende Systeme und Entscheidungen wenden - die “Störenfriede” werden abgeschaltet oder ausgeklammert.
    Diese Rechnung sollten wir nicht aufgehen lassen! Niemand hat das Recht, Eure Arbeit derart zu behindern. Organisiert Euch weiter, lasst Euch nicht behindern oder ausschließen - wovor die Menschen bei der Stadt Angst haben, sind Leute wie Ihr, die kritisch nachfragen und den Mund aufmachen.

    Solidarische Grüße aus Göttingen, viel Erfolg für Eure Demo.

    “Zähne zeigt, wer’s Maul aufmacht!”

    Tim

    alexandra

    Es ist den führenden Stadtoberhäupten nicht bewußt, daß sie diese Stadt NICHT BESITZEN. Sondern zum Wohle der Menschen verwalten.

    Sie sollten nach ein Viertel Jahrhundert merken, daß sie überfordert damit sind. Das ist ja auf nicht schlimm, und man kann zu sich selber ehrlich sagen: “Ich bauen nur Mist, habe es ein Viertel Jahrhundert versucht und danke jetzt ab.”

    Vollgekacktes Abwasser am Südstrand, Blaualgen am Banter See, denkmalgeschützte Gebäude verfallen, Spaßbad Nautimo (kaum geeignet für Sportler; ein Neubau mit Flachdach, wo jeder eigentlich weiß, daß Flachdächer alle sieben Jahre saniert werden müssen.), Verkauf der Wbg Jade und vieles mehr. Und als die größte Frechheit ist es Ärzte zu beleidigen, die uns 24 Stunden am Tag helfen unser Leiden zu lidern.

    Da werden Beispiele mit Contagan und Asprin genannt - Dafür ist ja wohl die CHEMISCHE INDUSTRIE für zuständig, die der Stadtrat (nicht alle sind gemeint) in den Arsch kriecht. Das ist sowas von dreckig, Ihr Stadtoberhäupter.

    Kein normaler Mensch, der Herr seiner Sinne ist, würde Ärzte so beleidigen. Absolut mental krank.

    Gerd Adamczyk

    Das Umweltbundesamt gibt Hilfestellung bei der Ökonomischen Bewertung von Umweltschäden und geht, wie viele Ärzte in unserer Region von folgender Überlegung aus: Die Stromerzeugung verursacht Risiken für die menschliche Gesundheit und Schäden an Pflanzen, Ökosystemen und Materialien.

    Daher müssen Umweltschützer und die Politik bewerten, welches Kraftwerk den Strom umweltverträglich, zuverlässig und preisgünstig (in dieser Reihenfolge) erzeugt. Dies ist dann nicht das Beste Kraftwerk aber das kleinste Übel.

    Es entstehen Schäden (externe Effekte), für die nicht die Verursacher sondern die Allgemeinheit aufkommen muss.
    Mit der „Methodenkonvention zur Schätzung externer Umweltkosten“ des Umweltbundesamtes (UBA) lassen sich externe Umweltkosten anhand einheitlicher und transparenter Kriterien bewerten.

    Diese unerwünschten Effekte werden in Geldwert erfasst und sie sind bei Vergleichen und Entscheidungen auf konsistente Weise zu berücksichtigen.

    Die nach dem Stand des Wissens im Frühjahr 2002 berechneten externen Kosten betrugen ca.:
    —————————–
    Braunkohle 3,7 €-cent/kWh
    Steinkohle 2,5 €-cent/kWh
    Erdgas 1,1 €-cent/kWh
    Kernkraft 0,2 €-cent/kWh
    Photovoltaikanlage (amorphe Zellen) 0,8 €-cent/kWh
    Windkraftanlagen 0,2 €-cent/kWh
    Laufwasserkraftwerk 0,1 €-cent/kWh
    —————————–

    Und änderten sich im Jahr 2005 (Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes, FuE-Vorhaben, Förderkennzeichen 203 14 127 April 2007) auf ca.:
    —————————–
    Braunkohle 8,7 €-cent/kWh
    Steinkohle 6,8 €-cent/kWh
    Heizöl 6,1 €-cent/kWh
    Erdgas 3,9 €-cent/kWh
    Wasserkraft (Laufwasser 300 kW) 0,4 €-cent/kWh
    Photovoltaik (Dach, 3 kW) 0,8 €-cent/kWh
    Windkraft (onshore, 800 kW) 0,1 €-cent/kWh
    —————————–

    Die Förderung erneuerbarer Energien kostet Geld. Im Jahr 2006 wurde dies ermittelt und es sind angeblich 3,2 Milliarden Euro gewesen. Dem standen jedoch vermiedene Umwelt- und Gesundheitskosten durch vernünftige Planung in Höhe von mindestens 3,4 Milliarden Euro gegenüber. In den angeführten Berechnungen wurde für die Klimafolgeschäden der Wert 70 € / t CO2 verwendet.

    Die größten Anteile an den externen Kosten entstehen durch die Beiträge zum Treibhauseffekt und durch Gesundheitsschäden bis hin zu verringerter Lebenserwartung, die durch die Emission von Schadgasen wie Feinstaub, Stickoxiden und Schwefeldioxid entstehen.

    Die Rangfolge der Umweltverträglichkeit ist eindeutig: Strom aus Braunkohle erzeugt die höchsten externen Kosten, gefolgt von Steinkohle, Öl und mit schon recht deutlichem Abstand Erdgas. Die Rangfolge bleibt auch bei niedrigeren Kostensätzen von nur 20 € / t CO2 erhalten.

    Das Verhältnis der Umwandlung von Wärmeenergie in mechanische Arbeit und dann in Strom ergibt einen numerische Wert ( Wirkungsgrad). Infolge der unterschiedlichen Zusammenspiele von Naturgesetzen bei unterschiedlichen Kraftwerken kann anhand dieses Wertes nicht entschieden werden, ob z. B. ein Wasserkraftwerk mit 85 %, ein kohlebeheiztes Wärmekraftwerk mit 50 %, oder ein Sonnenkraftwerk mit 15 % Wirkungsgrad „besser“ ist.

    Um der immer wieder von gutgläubigen Bürgern und der Politik gern geführten Arbeitsplatzargumentation in Verbindung mit dem Kraftwerksausbau den richtigen Stellenwert geben zu können erinnere man sich bitte an die Jahre 1977 / 1978, in denen publiziert wurde:

    (…) mit dem bei ICI geplanten Ausbau werden in zehn Jahren im ungünstigsten Falle etwa 4.000 Arbeitnehmer - davon werden rd. 15.000 bis 20.000 Einwohner des Raumes Wilhelmshaven abhängig sein – Beschäftigung finden.

    Eigentlich sollte jeder in unserer Region, auch die Politik (um nicht zu sagen der Herr Oberbürgermeister) aus Fehlern bei der Arbeitsplatzprognose anderer gelernt haben.

    (Wer eine Meinung hat sollte auch einen Namen haben.)

    Danny

    Bei Herrn Bernd Reinhold erkennt man die typischen Reaktionen, wenn es um Klimaschutz geht. Immer erst schauen was die anderen machen und dagegen klagen. So sind die Chinesen(oder Inder) auch immer am Klimawandel Schuld, obwohl sie pro Kopf nur 3 (bzw. lediglich eine) Tonnen CO2 eremitierten, statt wie wir Deutschen 11.

    Ich habe bereits vor vielen Jahren meine Konsequenzen gezogen und erledige fast alles mit dem Rad oder nutze nur die energieeffizientesten Geräte. Alles ohne große Komforteinbussen! Aber mit weniger als die Hälfte der durchschnittlichen Klimabelastungen.

    Eine Strompreiserhöhung, wie sie die Endkunden von großen Energieversorgern erschüttert hat, lässt mich mit meinem Ökostrombezug kalt.

    Alles hat seinen Preis. Würden alle Menschen auf dem Planeten so viel Ressourcen in Anspruch nehmen wie wir Deutschen, bräuchten wir schon heute 5 Planeten!

    Jeder hat es selbst in der Hand, ob effizienter wird oder nur über die Energiepreiserhöhungen jammert.

    Alternative Konzepte von innovativen Unternehmen werden peu a peu umgesetzt. Aber die großen großen Energiekonzern wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und blockieren den notwendigen Netzausbau und färben ihre Kohlekraftwerke mittel PR-Kampagnen grün ein, um aktuell mehr als 2 Dutzend weitere CO2 Schleuder errichten und über das Jahr 2050 betreiben zu können!

    Ein Blick über den Tellerrand von Wilhelmshaven lohnt wirklich!

    Peter Hahn - Groß Belt

    Was soll bloß das ständige “hier ist keine Kritik erwünscht”?

    Ich bin auch nicht unbedingt konform mit allem, was die BI hier schreibt, aber es werden hier ja nun nicht wirklich nur Meinungen von Kraftwerksgegnern zugelassen, oder? Schauen sie bitte genau hin, es wird doch auch Kritik von Befürwortern zugelassen!

    Also, wenn Sie wirklich etwas Konstruktives zu sagen haben - schreiben Sie es doch einfach einmal hier hinein, ich denke es wird ihnen gestattet. Man kann ja den Kraftwerksgegnern nicht nur ständig vorwerfen „hier ist keine Kritik erwünscht“ - wenn es doch nun einfach nicht stimmt.

    Ich habe sehr wohl das Gefühl, das Kritik erwünscht ist, die verschiedenen Meinungen auch gerne Diskutiert werden. Nur, wenn die Kraftwerksgegner, wie hier auf dieser Seite ausführlich Position beziehen und Befürworter hier zum Teil völlig sinnfreie Einzeiler zum Besten geben, dann wird das nix mit der Diskussion.

    Manchmal muss man sich auch an die eigene Nase fassen – aus dem Hinterhalt schreien kann nun doch einfach jeder! In sofern finde ich den Einsatz der BI also solches super, denn sie geben sich zuerkennen und verstecken sich nicht hinter irgendwelchen „Spitznamen“.

    In diesem Sinne - auf eine gute und erfolgreiche Diskussion! Für beide Seiten.

    Kraftwerksfan

    Leicht übertrieben aber es trifft den Nagel aufem Kopf Herr Reinhold…

    Aber hier ist Kritik unerwünscht…Lehrer und Ärtze sind nunmal schlauer…

    Wolf

    Sehr geehrter Herr Reinhold,
    [ihr Beitrag vom 03|02|08]

    zunächst würde mich natürlich einmal interessieren, was denn sie für einen Rechner zuhause haben oder fahren Sie mit dem nahe gelegenen Auto zum nächsten Internet-Cafe? oder: “Was hat eigentlich Ihr Gästebucheintrag gekostet?” …ganz schön polemisch, aber ganz ehrlich, die Kohlekraftwerksgegner und die Mitglieder der Zeche Rüstersieler Groden möchten keine Kohlekraftwerke, weil es genügend Alternativen gibt, weil es Prognosen von Energieszenarien gibt, die nicht nur von Energieversorgern bezahlt werden und komischerweise zu ganz anderen Ergebnissen in Sachen Energiebilanz kommen [z.B. IFEU].

    Es soll auch Leute geben, die lesen nicht nur die ortsansässige Lobbyistengazette, die schauen auch über den Tellerrand hinaus und widmen sich nicht nur Stereotypen wie: “Morgen geht das Licht aus” oder “dann wird der Strom unbezahlbar” - vorgekaut von ihren Parteispitzen in Wilhelmshaven.

    Warum muss eine FDP-Frau den Sprecher der “Zeche” fragen, wie denn diese Alternativen aussehen, eine Frau, die um ein Landtagsmandat kämpfte, von der muss man doch ein wenig mehr verlangen können, oder nicht!?

    Hermann Scheer [SPD] z.B. ist da sehr viel weiter, als das Gros dieser Politischen Prominenz, die von sich aus nicht bereit ist, über den Tellerrand hinauszuschauen, sondern weiterhin zu Energiekonzernveranstaltungen fährt, um sich zeigen zu lassen, wie viel Wirkungsgrad man mit Steinzeittechnologien noch erreichen kann, ohne ihnen aber zu sagen, dass eben diese Konzerne sich mit Kohlekraftwerken und mit Hilfe der Strombörse in Zukunft “dumm und dusselig” verdienen werden und alles auf Kosten der Verbraucher und des zukünftigen Klimas.

    In den folgenden Links könnte der Grundstein für eine eigene objektivere Recherche von Ihnen liegen, die Ihnen vielleicht die Augen öffnet:
    Lügen beim Umweltschutz 02|04|07 | Strompreis könnte niedriger sein [Prof. Claudia Kemfert] 061107 | Teurer Kartell-Strom [FRONTAL 21] 061107

    P.S.
    Wir empfehlen Ihnen die nächste Ratssitzung am 6. Februar 2008 um 16:00 Uhr, denn wie heißt es so schön in einem journalistischen Leitsatz: “Ich schreibe, was ich sehe!” …und erzählen Sie es weiter!

    Ein Bürger aus Wilhelmshaven

    Hallo…
    Ihre Initiative gegen die geplanten Kraftwerke in Wilhelmshaven zerstört nur die Wirtschaft der Stadt selber und die Zukünftige sicherung des Stromes. Wie Sie hier so übertrieben schreiben, das die Kraftwerke nur “Ruß und CO2″ produzieren und damit die Gesundheit der Bürger gefährden würden, ist in diversen Gutachten und Messungen bisher nicht bestätigt. Sie wollen sicherlich weiterhin ihren Strom aus der Steckdose haben und auch den preiswert bekommen, aber durch Ihre Aktionen gegen die Kraftwerke verursachen sie höchstens Strom knappheit und erhöhung der Strompreise. Die wunderschönen Erneuerbaren Energien sind zwar schön und Gut, Kosten aber enorm viel und die Ausbeute ist minimal. Zum vergleich haben alle Windkraftanlagen in D eutschland so viel Energie erzeugt, wie das in Wilhelmshaven befindete E-On Kraftwerk in Gut 20 Tagen erzeugt. Ein Misch aus Erneuerbaren und Fossilenkraftwerken ist ein muss um die Stromversorgung in Deutschland zu sichern. Und außerdem geht es die mehrheit der Bürger in Rüstersiel doch nicht um ihre gesundheit, sondern eher weil die Angst haben, das ihre Immobilienpreise in den Keller kommen. Nur warum sollten diese in den Keller gehn? Weil Wilehelmshaven versucht wieder eine Industriestadt zu werden und die Stadt aktrativer zu machen? Sie sollten sich wirklich überlegen was für wirkliche Gründe gegen die Kraftwerke überhaupt gibt und was das für Spricht.

    Stephan N.

    Herr Bernd Reinhold…

    wie Nah meinen Sie wohl, mit Ihrer Aufzählung, am realen Leben der Bürger dieser Stadt zu sein?

    Ihre Aufzählung ist purer Nonsens und ich Glaube, Sie sind garnicht an einer ehrlichen Antwort interessiert Herr Reinhold!

    Schneider, Karl

    Hallo!
    Also ich kenne mich mit der Materie wenig aus.Was kommen denn für realistische Alternativen für eine sichere Stromversorgung in Frage?
    Vielleicht kann mir ja jemand etwas helfen.
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
    Karl Schneider

    Bernd Reinhold

    Ihr verbraucht sinnlos Strom mit euren Gästebucheinträgen. Ihr fahrt 100 Meter zum nächsten Supermarkt. Heizt im Sommer mit euren Spassmobilen durch die Gegend. Fliegt in den Urlaub nach Pusemuckel oder zur nächsten Klimakonferenz um da zu demonstrieren. Habt keine Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Wohnt in ungedämmten Häusern und lasst Tag und Nacht das Licht brennen. Habt dicke Rechner zuhause stehen mit 800 Watt Netzteilen. Die Internetverbindung brummt 24 Stunden für mp3 downloads. Der Breitbildfernseher läuft 8 Stunden am Tag. Habt nen 1kw Strahler der die ganze Nacht die Hofeinfahrt ausleuchtet. Also wo soll der Strom herkommen?

    Danny

    Kleine Kurzinfo - vorgestern hat Evonik Industries – Nachfolger der Ruhrkohle AG (neuer Name alte Sünden), die Pläne des geplanten Baus ihres Steinkohlekraftwerks Herne 5 vorerst auf „Eis gelegt“.

    Nach massiven Proteste heißt es lapidar: “Die Basis für eine wirtschaftliche Realisierung des Projekts ist derzeit nicht gegeben”.

    Aus meiner bundesweiten Erfahrung mit anderen Kohlekraftwerksprojekten weiß ich, das die Kohlekraftwerksprojekte bislang nur die Gier auf noch höhere Gewinne, die Kommunen und Stadtwerke dazu veranlaßt hat auf Kohle zu setzen.

    Es bleibt Abzuwarten ob Electrabel und E.ON noch mal nachrechnen und die Projekte nach 2012 immer noch so profitabel sind.

    Was ist erforderlich damit die Stadt Wilhelmshaven aufwacht und von diesem Partnerschaftsvertrag mit Electrabel zurücktritt? Die Stadt soll sich um die Belange der Bürger kümmen, statt sie zu entmündigen und eine Greenwashingkampagne für Kohlekraftwerkskonzerne zu betreiben.

    Unserem Planeten und damit auch dem Klima ist es egal ob CO2-Schleudern PR-mäßig grün eingefärbt werden. Letztlich zählt das was hinten bzw. oben raus kommt. Bei 4 x 4 Mio Tonnen CO2 erreicht man auch schon die Hälfte des norwegischen Gesamt-CO2 Ausstoßes!

    Nicht Aufgeben – nur mit weiterem Engagement wird aus dem EnerGIERversorger Electrabel noch ElecTROUBLE!

    Christof Schulz

    Schöne Internet Seite!

    Unsere vollste Unterstützung aus der Mitte der Republik.
    Die Methoden sind hier die gleichen. Ignoranz und Arrognaz sollen es richten, wo wirkliche Argumente Mangelware sind.

    Und der Bürger soll’s brav schlucken.
    Tut er aber nicht. Hier in Mainz bricht gerade eine Welle des Widerstandes los. Wir sammeln gerade tausende von Einwendungen, sehr zur Überraschung von Politik und Betreiber, die doch mit der sauberen Kohle aus Übersee regionale Wertschöpfung und Klimaschutz praktizieren wollen!

    Diese Kohlekraftwerke dürfen nicht gebaut werden!

    alexandra

    Gibt es einen Unterschied zwischen der Bush-Administration und dem Stadtrat?

    Andere Völker zu ächten, die den Regenwald abholzen und selber ist man eine Bananen-Replubik, wo sich geldgeile Affen über Rohrdommeln belustigen. Ich hoffe, Ihr werdet als Rohrdommeln wiedergeboren.

    Wo ist das Deutschland, das mit neuen Technologien, der Welt zeigt, wie man nicht alles platt machen muss. Es sitzt im Stadtrat und macht sich über Rohrdommeln lustig. Tolle Wurst. Glaubt nicht das wäre irgendeine Art von Arbeit alles platt zu machen, sowas kann jeder afrikanischer Diktator auch.

    Sondern einzig alleine ist es die Profitgier und unkontrollierte Ausübung der Machtposition, wie in jeder Bananen-Replubik. Aber Ihr braucht Euch keine Sorgen zu machen, den meisten Leuten ist es egal, sind krank, fertig oder haben Angst.

    Übrigens für wie doof haltet Ihr eigentlich die Bevölkerung? Nur totale Idioten glauben die Werbeaktionen für den JWP und den KKW`s.

    John

    Hallo WHV.
    Es ist 22.36 Uhr der 26.01.2008.
    Auf Phoenix auf dem Weltwirtsschaftsforum in Davos spricht Al Gore von einem weltweiten Klima-Notfall.

    Dieter

    @ Jens ich habe den Radiobeitrag auch gehört und du zitierst, 1.falsch und 2. auch vollkommen zusammenhangslos, denn das war nicht die Kernaussage und ich hab den Beitrag 2. mal aufmerksam im Radio gehört (dort wird von Vielleicht und Eventuell gesprochen). Ich will niemanden in Schutz nehmen, aber, mit solchen Äußerungen wäre ich immer vorsichtig. Gerade da auch der positive Aspekt von alternativen Energien angesprochen wurde.

    Gruß Dieter

    Jens

    @Matthias Bullmahn, der Schuldige wurde gefunden und ich werde umgehend Beschwere einleiten.

    Imke

    Mir fällt positiv auf, dass die Leute, die der Kraftwerksplanung kritisch gegenüber stehen, bislang sehr sachlich argumentieren und höflich bleiben. Die Polemik so mancher Befürworter, gegen Ärzte einerseits bis hin zu Hartz-IV-Empfängern andererseits (s. Beitrag “Steven”), ist undemokratisch,dumm, menschenverachtend und destruktiv.

    Sabine Janssen

    Toller Beitrag heute für die Arbeitsplätze. Es wäre nur nett, wenn der Verfasser seinen Namen daruntersetzen würde, damit man weiß, bei wem man sich für so einen guten Artikel bedanken kann. Gibt nochmals gute Argumente für den heutigen Abend im Gorch-Fock-Heim.
    Sabine

    Steven

    Gott seis gedankt das der Strom aus der Steckdose kommt. Und da die Stromrechnung für euch Hartz 4 Empfänger eh bezahlt wird, braucht ihr euch ja auch keine Sorgen machen. Wenn ihr eure Energie in Jobsuche Investieren würdet wäre unser Land eine ganze Ecke weiter.

    Steven

    Jens

    @Matthias:

    ich weiß den Namen leider nicht, da ich mitten in der Sendung hineingeschaltet habe und meine Fahrt zu Ende war, bevor der Name genannt wurde. Der jenige war im Studio von Radio Jade anwesend und wurde vom Moderator als Mitglied der JU Wilhelmshaven bezeichnet.

    Matthias Bullmahn

    Welches JU Mitglied war denn das. Bitte Namen nennen…

    Jens

    Ich habe vor 30 Minuten bei Radio Jade einen Kommentar eines Mitgliedes der “Jungen Union” aus Wilhelmshaven zum Thema Kohlekraftwerke gehört. Kernaussage: Wir brauchen die Kohlekraftwerke, damit die Strompreise nicht ins unermessliche steigen. Man muss halt gesundheitliche Einschränkungen in Kauf nehmen. Unglaublich !

    Andreas Klatt

    Meiner kleinen Tochter (2 Jahre) hätte ich gewünscht, dass sie sich auch in den nächsten Jahren in Wilhelmshaven wohlfühlen darf. Dies ist leider schon jetzt nur noch eingeschränkt möglich (Algenblüte im Banter See, Fäkalieneinleitung am Südstrand, den Geniusstrand wird es bald durch die Erbauung des Jade-Weser-Ports nicht mehr geben)

    Durch den Bau eines weiteren Kohlekraftwerkes oder weiterer Kohlekraftwerke wird sich die Lebensqualität, insbesondere für Kinder, in Wilhelmshaven mit Sicherheit nicht verbessern.

    Dank und volle Unterstützung gilt denen, die das zu verhindern versuchen.

    John

    Es ist jetzt 20.45 Uhr Montag,21.01.2008.
    Ganz Voslapp stinkt wieder nach Schwefel und Ruß von der Raffinerie.
    Mit der Abholzung der Grodenflächen, mit jedem Motorsägenschnitt kommen wir der Vorhof der Hölle näher. Die Grodenflächen hatten auch eine Filterwirkung für Rußpartikel der Raffinerie. Leider habe ich keine Macht und wenn ich bedenke welche Ausmaß die Industralisierung hier haben wird, müßte jeder die Gesundheit seiner Kinder schützen oder weggehen und eine saubere Umwelt suchen.

    Peter Sokolowski

    Hallo Detlef!

    Die wesentlichen Fakten auf ihre Anfrage hat Herr Martin schon beantwortet. Die Mitteilung in der WZ vom 19.01.08 über Rodungsarbeiten im Rüstersieler Groden, ist, so Meinung des Umweltamtes auf meine Nachfrage hin, viel zu spät erschienen. Der Artikel bezieht sich hier auf Bodengrunderkundungen die schon im November waren. Diese waren genehmigt und sind bereits abgeschlossen.

    Auf Nachfrage beim Umweltamt der Stadt WHV wurde mir versichert, dass auf dem Gelände keine Rodungsarbeiten im Gange sind und auch nicht genehmigt sind. Wir werden aber ein wachsames Auge darauf behalten.

    Ich finde Ihre Nachfrage auf diesem Wege vollkommen in Ordnung und bedanke mich für ihr Interesse.

    Jochen Martin

    Sehr geehrter Detlef,
    die Stadt hat bereits auf Herrn Sokolowskis Verdacht, dass Rodungen durchgeführt wurden, reagiert.

    Die Stadt hat hinterher darüber Auskunft erteilt, dass bereits Rodungen “zwecks Bauerkundungen” im Rüstersieler Groden durchgeführt wurden - allerdings ohne eine Rechtsgrundlage dafür zu benennen.

    Erst nach der Anfrage von Herrn Sokolowski hat die Stadt sich bemüssigt gefühlt, darüber Auskunft zu erteilen, dass sie weitere Rodungen am Nordrand des Rüstersieler Grodens im Rahmen der Verlängerung der A28 genehmigt hat.

    Weiter wurde angekündigt, den Baumbestand im Bereich des Geniusstrandes zu roden, um eine Baustelle für den JadeWeserPort einzurichten.

    Die Firma Electrabel hat zudem den Antrag auf Genehmigung einer Rodung im Rüstersieler Groden, bis spätestens 15.04.08 - also unabhängig vom Zeitpunkt der Erteilung einer Genehmigung nach BImSchG - gestellt.

    Aus dieser Art der Informationspolitik der Stadt sowohl gegenüber den Wilhelmshavener Bürgerinnen und Bürgern als auch den am Verfahren beteiligten Naturschutzverbänden und Einwendern ist zu schließen, dass sie bei Durchführung ihrer Absichten lieber im Dunklen Fakten schafft, um die Öffentlichkeit anschließend vor vollendete Tatsachen zu stellen…

    P.S.:
    Im übrigen sollte m.E. dieses Gästebuch nicht als Kontaktbüro irgendeiner Person oder Partei missbraucht werden, wie Sie zu meinen scheinen sondern als Marktplatz (Bürgerforum) dienen, wo sich Leute zum zufälligen Meinungsaustausch treffen…

    Detlef

    Herr Sokolowski,auf der Info-Veranstaltung der Electrabel am 16.1.08 in Hooksiel haben sie gesagt, sie hätten Informationen über unzulässige Rodungen im geplanten Baugebiet erhalten.Sie wollten sich das am nächsten Tag ansehen und gegebenenfalls Srafanzeige stellen. Hat sich das nun bestätigt oder war es nur ein Gerücht.Die Wangerländer Bürger und auch ich würden gerne mehr darüber erfahren.

    Andreas Schlegel

    Die Natur, das Klima und der Klimaschutz in Wilhelmshaven und umzu - Eine poetische Sicht.

    Wie ein guter Dichter liebt die Natur keine schroffen Übergänge. Die Wolken, zuweilen bizarr gestaltet, tragen ein weißes oder doch ein mildes, mit dem Himmel und der Erde harmonisch korrespondierendes Kolorit, so dass alle Farben einer Gegend ineinander verschmelzen und jeder Naturanblick entkrampfend und beruhigend wirkt.

    “Die Natur weiß auch mit den wenigsten Mitteln die größten Effekte hervorzubringen. Da sind nur eine Sonne, Bäume, Blumen, Wasser und Liebe. Freilich, fehlt Letztere im Herzen des Beschauers, so mag das ganze wohl einen schlechten Anblick gewähren, und die Sonne hat dann bloß soundso viel Meilen im Durchmesser, und die Bäume sind gut zum Einheizen, und die Blumen werden nach den Staubfäden klassifiziert, und das Wasser ist nass” (Heinrich Heine, aus: Die Harzreise, 1826)

    Schöne Grüße aus Varel an Herrn Menzel und Co.

    Andreas Schlegel

    Wilhelm

    “Horrorszenario”: Das Wort wirkt wie zugekauft in all dem sonstigen Gemenzel.
    Mein Gruselbild ist ein anderes. Da sehe ich in 15 Jahren die “Cosa Costa” beim Opulenten Frühstück fröhlich-hustend sich selber feiern. Die heutigen Politheroen werden nochmal aus der Abstellkammmer geholt, ein Elektrabel-Veteran überreicht das “Goldene Brikett Ehrenhalber”, der ganze Industriegroden wird im Namen von Tradition und Fortschritt unter Berücksichtigung besonderer Dienste zur “Genius-Menzel-Bank” ernannt und alle singen: “Wir verkaufen unser Oma ihr klein Häuschen”.

    Christel Rebmann

    Möchte nur schnell auf die heute erschienene Ausgabe des Stern verweisen. Hier findet man einen interessanten Artikel über Kohlekraftwerke.

    Heike Fürstenwerth

    Ich finde es unglaublich, daß man heutzutage überhaupt noch darüber nachdenkt, solch’ Apparaturen zu bauen.
    Ich muss ehrlich sagen, ich verstehe nicht viel von diesem ganzen elenden Politikergefasel. Aber ich verstehe Ihre Taten die sie vorhaben. Und kann nur mit dem Kopf schütteln!
    Und frage mich im gleichen Atemzug, wenn ich von solchen Vorhaben lese, was die Herrschaften bloß antreibt, solche Hirnpfürze verwirklichen zu wollen?! Was sind die Gründe, die scheinbar so groß und von Wichtigkeit sind, daß man all die Gegenstimmen und (und das ist das Schlimmste) die Natur missachtet?!

    Holger

    Als Naturfreund kennne ich das Gebiet ,wo das Schüttgutlager hingekommen ist und wo auch die Kohlekraftwerke stehen sollen sehr gut. Ich habe dort den Eisvogel gesichtet und letztes Jahr im Mai konnte man noch hunderte!!! von Orchideen auf dem jetzigen Schüttgutlager bewundern.Jetzt wird gerodet,was das Zeug hält!Ich glaube,die wenigsten Wilhelmshavener wissen überhaupt nicht,welche unberührte Natur dort zerstört wird. Und wenn erst mal die Kohlekraftwerke dort stehen wird die Luft für uns alle dünn!!Doch dann ist es zu spät!!Nicht nur Wilhelmshaven sondern auch Dangast,Varel usw. bekommen dann den Dreck ab!Wehrt euch dagegen!

    Heinz Hahndorf

    Nachdem nun im Rampenlicht stehende Persönlichkeiten die Einhaltung der Groß- und Kleinschreibung für unnötig halten, wiads myr gaina übel nemen, das isch aujh ‘n par schraipveler majhe, wah? (*lach, prust*)

    Susanne

    Viel Erfolg wünsche ich! Für Klimaschutz über Sonntagsreden hinaus!

    Thomas

    Mit jedem neuen Kohlekraftwerk muß der Deich erhöht werden, da das Grönland- und Polareis schmilzt.

    Annerose

    Als ich durch Zufall von dem Kraftwerkvorhaben im Rüstersieler Groden erfuhr, war ich sprachlos! Seit über 35 Jahren wohne ich,eine ehemalige Wilhelmshavenerin, im Ruhrgebiet, im sog.Revier und lebe hautnah mit Kraftwerken Tür an Tür. Jedes Jahr verlebe ich einige Wochen in “Schlicktown”, um wieder aufzutanken. Nun will man mein Regenerationsareal in ein 2.Revier umwandeln! Das finde ich nicht fair!

    Es geht nicht allein um mein Empfinden! Ich kann versuchen mich woanders zu regenerieren. Aber was ist mit den tierischen und pflanzlichen Bewohnern dieser Region, die sich nicht wehren können? Haben sie noch eine Chance? Ich denke dabei an die Erwärmung des Wassers des Jadebusens,d en vermehrten Ausstoß von CO² etc.! Wenn die Stadt WHV schon keine Rücksicht auf die Menschen nimmt, sollte sie doch wenigstens Rücksicht auf die dort lebenden Bewohner nehmen, die keine Unterschriften leisten können. Deshalb unterstütze ich die Bürgerinitiative und hoffe, dass ihr Kampf erfolgreich enden möge!

    Michael

    Hallo !
    Komme aus Zetel und habe erst heute erfahren, dass es einen aktiven Widerstand gegen das Kohlekraftwerk gibt. Ich bin begeistert. Werde diese Seite weiterempfehlen. Musste feststellen, dass es auch bei mir im Bekanntenkreis nicht bekannt ist. War da mal was in der NWZ zu lesen? Ich habe nur mit Erschrecken die Bekanntmachung der Stadt Wilhemshaven Ende Dezember gelesen, dass die im April mit dem Bau beginnen wollen. Betroffen ist ja unsere ganze Region bzw. eigentlich alle. Deswegen fände ich es wichtig ein bißchen an der Orgel zu drehen, auch im Umland, oder habt Ihr das schon? (lese nicht jeden Tag die Zeitung und bin beruflich sehr eingebunden!!)

    Jörg Meyer-Abich

    Auch wenn ich den Bau von weiteren Kohlekraftwerken aus ökologischen Gründen ablehne, so kann ich doch verstehen, dass es auch andere Standpunkte gibt. Unerträglich finde ich aber, dass ein diesbezügliches Bürgerbegehren von der Verwaltung torpediert wird. Die Verwaltung (und der Rat) arbeiten im Auftrage der Bürger und müssen dazu wissen, wie die Bürger zu diesen Fragen stehen!

    Tim

    Mit großem Interesse beobachte ich die Prozesse und Diskussionen, die um den Bau der Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven stattfinden.

    Die Fassungslosigkeit und das erstaunte Kopfschütteln über die sogenannten “Stadtväter” und “Kohlekraftwerks-Befürworter” wechselt sich mit der Freude über die Aktivitäten der BI ab.

    Macht weiter so!

    Den anderen, die sich eine wenige Arbeitsplätze versprechen und sich nach der Industrieromantik qualmender Schornsteine sehnen kann ich nur noch mit auf den Weg geben: “Ihr habt die Erde nicht gekauft, ihr habt sie lediglich von Euren Kindern geliehen” - bitte bedenkt das, wenn Ihr euch nicht nur am Standort Wilhelmshaven ein unschönes (Industrie-)Denkmal setzt, sondern auch einen nicht unwesentlichen “Wilhelmshavener-Beitrag” zum Klimawandel in Kauf nehmt.

    Grüße Tim

    Danny

    Ich freue mich, dass sich auch in Wilhelmshaven Menschen gefunden haben, die sich nicht den Mund verbieten lassen und dies auf eine sehr engagierte Weise tun.

    Herrn Menzel sei abermals gesagt, das die Horrorszenarien nicht der Fantasie engagierte Bürger entspringen, sondern Ergebnis des Weltklimaberichtes IPCC sind.
    Die Aussagen von Wissenschaftlern der Weltklimarates, dass der Mensch Schuld am Klimawandel sei, gibt es schon lange. Nur Zahl der Indizen und Beweise wird immer Erdrückender. Klar gibt es immernoch Wisssenschaftler, die dies Leugnen - nur die große Mehrheit ist das nicht. Deshalb erscheinte es um so grotesker, wenn Herr Menzel auf diese Minderheit von Wissenschaftler verweist und auch beim Neujahrsempfang in Bezug auf den Klimawandel auf das kosmische Ende des Planeten in 8 Milliarden Jahren informiert. (80 Millionen Jahrhunderte). Mit solchen und vielen anderen absurden sowie unverhältnismäßigen Vergleichen wird ständig versucht den Gegner weiteren Kohlekraftwerke Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Verantwortungslos ist hier nicht die Bürgerinitiative sondern der Stadtrat, der sich über die Klimaschutzziele hinwegsetzt. Gegenüber den harten Fakten zeigt sich der Stadtrat noch immer beratungsresitent. Statt sich einzugestehen, das man angesichts des bedrohlichen Klimawandels nicht so weitermachen kann, wird den Konzernen die Tür geöffnet. Klimaschutz und damit auch Generationengerechtigkeit, fängt nicht in der nächsten Legislaturperiode an, sondern hier und heute.
    (In Dänemark ist der Neubau von Kohlekraftwerken übrigens schon verboten.)

    Da die nächste Wahlen vor der Tür stehen, sollten auch unbequeme Fragen gestellt werden. Bevor die Anliegen der Bürger nach der Wahl wieder nur ignoriert werden.

    http://www.kandidatenwatch.de/wahlen_niedersachsen-395-0.html

    Gerade habe ich auch gesehen, dass die erst gestartete Abstimmung über die Rodung des Rüstersieler Grodens bei http://eberhardsfreundeskreis.blogspot.com/ bereits wieder von der Seite genommen wurde. Wahrscheinlich wollte man sich die Peinlichkeit ersparen, dass selbst auf der Seite des Freundeskreises die überwiegende Mehrheit gegen die Rodung ist. Danach sah es vor zwei Tagen noch ganz deutlich aus.

    Frohes Neues Jahr!
    Danny

    peter e. schumacher

    “Der Beweis ist endgültig erbracht, dass nicht jeder Bürgermeister ein Meisterbürger ist.”
    Zitat: peter e. schumacher (*1949) - Publizist

    Wolfgang

    Feinstaub wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung aus. www.greenpeace.at/2973.html
    Um wieviele Monate verringert sich die Lebenserwartung, wenn 4 neue Kohlekraftwerke konzentriert auf wenige Quadratkilometer in WHV entstehen?
    Oder bringt der Wind den Feinstaub nach Butjadingen und in die Wesermarsch?

    Stefanie

    Seit geraumer Zeit verfolge ich nun schon die Kommentare und Dialoge im Gästebuch der BI. Was mich zunehmend verärgert ist die Art und Weise, mit der Herr Menzel als gewählter Repräsentant der Interessen zahlreicher- ursprünglich dachte ich auch meiner- Bürgerinnen und Bürger Wilhelmshavens auf die Einwände eben dieser reagiert. Neben dem beinah lapidaren, formlosen Stils des Schreibens an Peter Sokolowski vom 04.01.08 befremdet mich insbesondere der respektlose Ton.

    Was, Herr Menzel, hätten Sie denn nun genau erwartet? Was muss denn der Sprecher einer Bürgerinitiative tun/sagen, damit Sie sich herablassen, ihn als in seinem Anliegen dem Ihren gleichwertigen Gesprächspartner zu betrachten? Führen politische Ämter auf Dauer also doch dazu, dass man demokratische Grundwerte nur dann bemüht, wenn sie Macht und eigene Interessen nicht berühren? Den Vertretern der BI ausdrücklich Dank und Hochachtung für das, was Ihr in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt habt.

    Stefanie

    Bernd Coldewey

    Sehr geehrter Herr Menzel, wer Wahlstatistiken lesen kann, weiß bereits heute – gut drei Wochen vor der Landtagswahl – dass der hiesige Kandidat der Grünen keine Chance hat, direkt ein Landtagsmandat zu gewinnen. Insofern trägt Ihr Schwiegersohn–will–Stimmen–sammeln– Dialog mit Herrn Sokolowski mittlerweile groteske Züge.

    Als Stadtoberhaupt sollten Sie die Einwände der BI gegen den geplanten Bau und Betrieb von immerhin 4 Kohlekraftwerken nicht durch die parteipolitische Brille betrachten. Der BI „Zeche Rüstersieler Groden“ geht es darum, die Wilhelmshavener und ihre politischen Vertreter im Rat vor den zu erwartenden Konsequenzen einer geplanten Kohlekraftwerksinstallation von rund 4000 MW (!) (Electrabel: 1x 800 MW, 1x 1200 MW, e-on: 740 MW (Bestand) 1x 1200 MW (Quelle: Stadtverwaltung) zu warnen und diese mit allen den Bürgern zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln zu verhindern.

    Dazu gehört auch das vom Landesgesetzgeber vorgesehene direktdemokratische Instrument eines Bürgerentscheids, dessen Ablehnung aus “formalen” Gründen durch den Verwaltungsausschuss ja bereits angekündigt ist. Allgemeine Politikverdrossenheit – wohl besser “Politikerverdrossenheit” hat hier ihren Ursprung!

    Warum nehmen Sie die Menschen, denen es vorrangig um die Probleme des (globalen) Klimaschutzes geht, nicht ernst? Warum verhöhnen Sie als Oberbürgermeister dieser Stadt durch Ihre Reaktionen indirekt besorgte Bürger, die gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Feinstaub, Ruß und Schwermetalle fürchten, anstatt den offenen und fairen Dialog mit ihnen zu suchen?

    Uns allen ein gutes Jahr 2008!
    Bernd Coldewey

    eberhard menzel

    hallo, herr sokolowski, nachdem sie ja mit ihren horrorszenarien, mit denen sie versuchen, wählerstimmen für ihren schwiegervater zu gewinnen, öffentlich widerlegt wurden, hätte ich da mehr erwartet.

    übrigens: mich erstaunt, daß sie sich über angeblich verletzte vereinbarte vertraulichkeit beschweren, haben sie doch selbst eine vorlage für den verwaltungsausschuß öffentlich gemacht und sich dann lauthals über die ihrer auffassung nach ungerechtfertigte ablehnung ihres bürgerbegehrens ausgelassen. mir ging es lediglich darum, daß angesichts der von ihnen behaupteten zeitabläufe deutlich wurde, daß sie hier die unwahrheit sprechen. darauf sind sie ja auch mit keinem wort eingegangen,für mich eine klare bestätigung meiner ausführungen.

    ihnen ein gutes jahr 2008,
    emenzel

    Peter Sokolowski

    Für alle, die noch vom Aufschwung im Stile des 19.Jahrhunderts träumen, sei ein schöner Spaziergang im Stadtnorden oder am zukünftigen “Industriestrand” im Rüstersieler Groden ans Herz gelegt. Diese Wolke, die aus dem einen großen Schornstein aufsteigt, ist kein Wasserdampf. Sie besteht aus Feinstaub, Quecksilber, Schwefel und anderen tollen Dingen die bei der Verbrennung von Kohle freigesetzt werden. Filter halten zum Glück einen Teil zurück, aber eben nur einen Teil.

    Die einfache Meinung von Herrn Menzel, dies unter Ideologie abzulegen ist grotesk. Die gesundheitsschädliche Bilanz eines Kohlekraftwerkes, oder gar vierer, lässt sich nicht über Ideologie wegdiskutieren oder manipulieren. Drei Tonnen Quecksilber pro Jahr ausgeschüttet über unseren Köpfen ist offenbar eine Bilanz, die für die Ratsmehrheit (SPD/CDU/FDP) in Ordnung zu sein scheint. Wer sich, so befürchte ich, wider besseren Wissens, an der Umwelt und den Menschen seiner nächsten Umgebung unter dem Deckmäntelchen von Arbeitsplätzen versündigt, muss sich nicht wundern, dass nicht jeder seiner Meinung ist.

    Kleine Anmerkung: Anträge (Bürgerbegehren) sind erst abgewiesen, wenn dies schriftlich mitgeteilt wurde. Bis dahin ist es ein schwebendes Verfahren und nicht öffentlich, Herr Menzel.

    Ich finde es beschämend, wie in diesem Falle, mit im Rathaus, mündlich getroffenen Vereinbarungen umgegangen wird.

    Jochen Martin

    Wenn der von Herrn Menzel dargelegte Informations- und Veröffentlichungsablauf im Gefolge des Nichtzulässigkeitsbeschlusses den Fakten entspricht, dann sollte der Verfasser fortan die Lehre daraus ziehen, dass es manchmal besser ist, nicht gleich aus der Hüfte zu schießen…

    Aber anschließend greift Herr Menzel mal wieder selbst zum Beil und spaltet die engagierten BürgerInnen der Stadt in Realisten und Ideologen:

    “…es geht, wie in der sache selbst, nur darum, ideologische meinungen zu vertreten und denen, die aus guten gründen für real vertretbare industrieansiedlungen eintreten, zu unterstellen, sie seien keine demokraten.übrigens: was hat das mit russland und einungsmanipulation zu tun?”

    Man kann sich bei Herrn Menzel des Eindrucks nicht erwehren, dass auch er sich manchmal zu seinem Amt nicht besonders zuträglichen Äußerungen hinreißen lässt.

    Oder rechnet er etwa damit, durch Polarisierung auf eingeübtem Wahlkampfniveau punkten zu können?!

    Na denn - viel Erfolg im Neuen Jahr Herr Menzel

    Maike

    Ich finde es klasse, wie ihr euch engagiert!!! Nur nicht aufgeben!!!

    Brigitte

    Ich finde es gut, dass die BI einen so tollen Internetauftritt hat. Macht weiter so!!

    Jochen Martin

    Hallo Detlef,
    das Alternative Energien eine Anschubsubvention brauchen, wie andere Technologiebereiche auch, scheinst Du ja geschluckt zu haben. Bleiben noch die 2.000 bis 3,700 MW: Als ich an dem Scoping Termin für die Planung einer 380 kV-Leitung von WHV nach Conneforde teilnahm, wurde gesagt, dass zukünftig etwa 3.000 MW an alternativen Energien von der Küste abgeführt werden müssten. In der Nordsee sind mehrere Windparks geplant. Die ersten sind schon genehmigt. 2.000 - 3.000 MW werden die Anlagen wohl schon weit vor 2020 bereitstellen können…

    Hallo Tim,
    bis jetzt ist in Wilhelmshaven kein einziges Großprojekt verhindert worden. Das dort mit einem Aufwand von vielen Milliarden an Steuergeldern seit 1956 auf dem “Vorrangstandort für großindustrielle Anlagen am seeschifftiefen Fahrwasser” gerade mal 1.000 Arbeitsplätze entstanden sind, daran hatten die Umweltschützer nicht den geringsten Anteil.

    Wenn jemand was verhindert hat, dann sind es die Investoren:
    -Der Flüssiggas Terminal ist vor mehr als 25 Jahren das erste Mal genehmigt worden.
    - INEOS hat ihre Millíardeninvestionspläne wieder eingestampft und
    -ConocoPhillips die ihren wieder drastisch zurückgefahren.

    Auch bei den jetzigen Vorhaben springen gerade mal so viele Arbeitsplätze heraus, dass Du ein Glückslos ziehst, wenn Du da einen von ergatterst.

    Ich meine, die geplanten Kohlekraftwerke sind eher Arbeitsplatzvernichter, weil sie die Aufbau alternativer Energieformen auf 40 Jahre und mehr behindern. Und gerade da werden die Arbeitsplätze geschaffen. Also Tim: Wenn es Dir um Arbeitsplätze geht, bist Du bei uns gut aufgehoben.

    eberhard menzel

    Am 20.12. wurden die sprecher der bürgerinitiative,frau coldewey und herr sokolowski, über den beschluß des verwaltungsausschusses vom 17.12. informiert, der das bürgerbegehren kohlekraftwerke als unzulässig erklärte. in diesem gespräch wurde auch über die gründe, die zu dieser auffassung führten, informiert.

    bereits am 14.12. wurde auf der internetseite der bürgerinitiative der beschlußvorschlag für den verwaltungsausschuß diskutiert und kritisiert. am 21.12. habe ich auf anfrage der wz den va-beschluß vom 17.12. bestätigt, am 22.12. war ein artikel darüber in der wz zu lesen. in dem gespräch mit der bürgerinitiative am 20.12. wurde vereinbart, daß mitte januar der bescheid der stadt über die ablehnung erfolgt.

    wenn dann am 26.12. im internet behauptet wird, daß man erst aus der zeitung über die unzulässigkeit des begehrens erfahren habe und die örtliche presse vor den eigentlich beteiligten informiert wurde, zeigt dies, daß fakten und dokumentierte termine nicht interessieren. es geht, wie in der sache selbst, nur darum, ideologische meinungen zu vertreten und denen, die aus guten gründen für real vertretbare industrieansiedlungen eintreten, zu unterstellen, sie seien keine demokraten.übrigens: was hat das mit russland und einungsmanipulation zu tun?

    Nick

    Schade, dass es in WHV immer noch soviele Leute gibt (wobei ich glaube, dass sie sich in der Minderheit befinden), die den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt mit allen Mitteln verhindern wollen. Kein JWP, keine Chemie, keine Raffinerieerweiterung, kein(e) Kohlekraftwerk(e), mithin KEINE ARBEITSPLÄTZE! Die Leute, die gegen alles sind, jedoch keine Alternativen aufzeigen können, sind Schuld an der Tatsache, dass junge Leute wie ich (23, Student), der Stadt den Rücken kehren, weil sie keine vernünfitge berufliche Perspektive sehen.
    Sie - die Aktivisten dieser BI -erweisen sich und ihren Kindern wahrlich einen Bärendienst. Sie werden Ihren Kindern erklären müssen, warum es nicht ausreichend Arbeitsplätze gibt. Und sagen Sie auch, wenn Sie die Courage haben, dass Sie hierfür mitverantwortlich sind. Machen Sie nur so weiter und sorgen Sie dafür, dass in den nächsten Jahren noch mehr Menschen die Stadt verlassen. Hoffentlich können Sie dies mit Ihrem Gewissen vereinbaren?!

    Detlef

    Hallo Jochen,

    deine Meinung zum Transrapid teile ich.Die Subventionen in der Raumfahrtindustrie kann man vielleicht diskutieren,aber darum geht es nicht.Hier auf dieser Seite geht es um aktuelle Themen der Energieversorgung,alles andere ist vielleicht auch diskussionswürdig,aber hat auf dieser Seite nichts zu suchen . Und dabei muß man auch das “Zeitfenster” berücksichtigen,um das es geht .Hier geht es um Planungen von Kraftwerken der “Neuanlagenreserve” bis zum Jahr 2012.Man sollte also auch nicht den übernächsten Schritt vor dem nächsten machen…Und das heißt,es geht um 6 Steinkohlekraftwerke,3 Braunkohlekraftwerke und 9 Erdgaskraftwerke in Deutschland wohlgemerkt,nicht in Wilhelmshaven…

    Und wenn man in Wilhelmshaven der Meinung ist,alles,was nicht alternativ ist,ist nicht gut - dann muß ich dir sagen,warte ab,bis mal ein Energieunternehmen auf die Idee kommt,ein Gezeitenkraftwerk hier zu errichten.Ich würde heute schon darauf eine Wette abschließen,das so ein Vorhaben eine Chance von 0 % hat,weil dann die sogenannten Umweltschützer wieder mit dem Argument kommen,das es für die Flora / Fauna unverträglich ist…

    Interessant wäre es für mich,wie du eine Kraftwerksleistung von (so etwa 2000 bis 3700 MW) praxisnah in Wilhelmshaven realisieren möchtest,mit alternativen Energien und natürlich nicht erst im Jahr 2020,außer du machst es nach dem St. Florians Prinzip -überall,nur nicht bei mir ?

    Genau das ist es,was mich an der ganzen Diskussion so stört,keiner bringt einen sinnvollen Beitrag ,es gibt nur sinnloses Gelaber hier und keine nennenswerten produktiven Beiträge. Vielleicht könnt Ihr mich ja mal davon überzeugen,das es euch wirklich um die Sache (Umweltschutz) geht…

    Ich habe schon zu meinem Sohn gesagt,wenn ihr hier nicht etwas mehr kreativ werdet,werde ich euch nächstes Jahr zu Weihnachten ein paar Barbie-Puppen schenken - und dazu stehe ich !

    Frohe Weihnacht …

    Jochen Martin

    (Zitat Detlef) Die sogenannten alternativen Energien werden uns sicher in der Zukunft eine Hilfe sein.Im Moment sind sie allerdings aufgrund ihrer Kostenstruktur nicht als alleiniger Energieträger eine Lösung,weil sie ohne Subventionen keine Alternative sind.

    Obige Hinhaltetaktik ist mir aus einschlägigen PR-Abteilungen geläufig…

    Aber noch mehr Zeitvergeudung bei der Umstellung auf alternative Energien können wir uns - bei einer 40-jährigen Laufzeit von bzw. Kapitalbindung an Kohlekraftwerke(n) -leider aus sattsam bekannten Gründen nicht leisten.

    Übrigens: Wir hätten heute keine europäische Raumfahrt- und Luftfahrtindustrie ohne Anschubsubventionen. Sogar der Transrapid wird subventioniert; nicht als nützliche nationale Infrastrukturmaßnahme sondern als Vorzeigeobjekt der Exportwirtschaft…

    Detlef

    Bin stolz darauf,zu den 31,7 % der Wähler in Wilhelmshaven zu gehören,die noch zur Wahl gehen ;-).Natürlich macht es mich auch nachdenklich,das bei solch einem Thema wie diesem so wenig Beiträge hier zu finden sind,außer denen,die sich hier gegenseitig auf die Schulter klopfen…

    Leider (aus eurer Sicht) gehöre ich zu den Kritikern .

    Detlef

    “Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wilhelmshaven hat am Donnerstag in nicht-öffentlicher Sitzung das vorgeschaltete Bürgerbegehren als nicht zulässig eingestuft”

    Meine Frage ist :

    Warum ist es nicht zulässig und warum findet man zu dazu nichts auf Eurer Seite ?

    Sven

    Seit der letzten Kommunalwahl 2006 ist die stärkste Partei mit 59,7 % die Partei der Nichtwähler, gefolgt mit 31,7 % die Kohlekraftwerk-Befürworter SPD/CDU/FDP, also knapp 1/3 der Wahlberechtigten.

    Karlheinz

    Wo soll Strom herkommen?

    @Karlheinz, guckst du hier!

    Georg Haprich

    Hallo!Toller Beginn! Hab`bei den ersten Sitzungen/Mustervor-schlägen nicht mit so einer Qualität und Prägnanz gerechnet!- Danke Euch Aktivisten! Bin z.Zt. leider krank (Magen/Darm-Infekt),hoffe aber bald auch dabei zu sein!
    Gruß Schorsch Haprich

    Bettina Richter

    Auch ich bin sehr angetan von der Seite und hoffe auf viele Besucher. Je besser wir in der Öffentlichkeit vertreten sind, umso größer sind unsere Chancen auf Erfolg.
    Bettina Richter

    Christian Reimann

    Herzlichen Glückwunsch zur Internetseite.
    Ich freue mich, dass die Zeche in so kurzer Zeit mit soviel Leben gefüllt wurde und Ihr ein derart strammes Programm auf die Beine stellt. Toll!!!

    Harald

    Ich finde es klasse, dass sich in meiner Heimatstadt Wilhelmshaven was regt gegen Kohlekraft. Ich wünsche euch viel Erfolg!

    Bernd

    Schön, dass die BI nun auch einen eigenen Internetauftritt hat, der in der Tat gelungen ist. Die Resonanz auf unsere Aktivitäten nimmt von Tag zu Tag zu. Viele (noch) Außenstehende wollen Unterschriftenlisten auslegen. Trotzdem ist der Weg noch weit.Packen wir’s an! Bernd

    Franziska

    Ich finde es klasse, dass sich in meiner Heimatstadt Wilhelmshaven was regt gegen Kohlekraft. In Bielefeld, wo ich inzwischen wohne, konnten wir als Bürger mit verschiedenen Umweltgruppen und Parteien ein Kohlekraftwerk stoppen. Ich wünsche euch viel Erfolg!

    Peter Sokolowski

    Super!!!
    Jetzt sind wir nicht nur auf der Straße sondern auch im Netz.

    Wir finden immer mehr Gehör und werden den Supergau für unsere Stadt verhindern.

    Klasse gemacht!!!

    Peter

    Jochen Martin

    Das habt Ihr gut hingekriegt:

    thematisch übersichtlich und sehr augenfreundlich!

    Frank Eilts

    Die Seite ist optisch und technisch sehr gut gelungen. Schön, dass sich jemand diesem Thema annimmt und so viel Arbeit investiert.

    Danny

    Kompliment!
    Die Seite ist gut strukturiert, voller Informationen und auf dem aktuellsten Stand!
    Weiter so!

    Joachim Tjaden

    Hallo,
    Glückwunsch.
    Die Seite gefällt mir sehr gut.
    J. Tjaden

    Fred

    Spitze!

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Bürgerbegehren!

Die Bürgerinitiative - Zeche Rüstersieler Groden gegen Kohlekraftwerke und für Klimaschutz richtet sich gegen die Ansiedlungspläne der Stadt Wilhelmshaven von weiteren Kohlekraftwerken.

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