Geschrieben am 10 Februar, 2008
Pressemitteilung

Baumaktion auf dem Rüstersieler Groden | Foto: Canon
Nachdem die Stadt Wilhelmshaven die Bebauungspläne für gleich mehrere Kohlekraftwerke am Mittwoch, den 6. Februar 2008 absegnete und am Sonnabend den 09. Februar 2008 veröffentlichte, sind diese rechtskräftig.
Daraufhin wurden anscheinend Antagonisten der Kohlekraftwerksansiedlung auf dem Rüstersieler Groden in Wilhelmshaven [voraussichtliches Baugebiet] tätig und bestückten eine Reihe der aller Wahrscheinlichkeit nach zu fällenden Bäume mit Schildern wie:
“Fass mich nicht an!”
Die Bilder der Aktion erreichten uns am Sonntag, den 10. Februar 2008 und zeigen, dass die Aktivitäten der Kohlekraftwerksgegner wohl nicht zum Stillstand kommen werden, die noch am Sonnabend, den 09. Februar 2008 direkt am Standort eine Demonstration mit ca. 130 Teilnehmern veranstalteten.
Die dazugehörigen Bilder können bei der Redaktion angefordert werden und sind ausdrücklich zur Veröffentlichung freigegeben!
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Geschrieben am 9 Februar, 2008

Die Demonstranten auf dem Rückweg zum Geniusstrand.
Heute um 11:00 Uhr begann die Demonstration gegen Kohlekraftwerke am Leuchtturm des Geniusstrandes. Die ca. 130 Demonstranten zogen zur Auffahrt der Niedersachsenbrücke, wo über eine Lautsprecheranlage Redner von Greenpeace, der Zeche und der kleineren Parteien aus Wilhelmshaven zu den Demonstranten sprachen. Es wurde nochmals klar gestellt, das die Bürger Wilhelmshavens, was die Anzahl der Kraftwerke angeht, belogen wurden.
Außerdem fühlen sich viele Bürger in Sachen Bürgerbegehren übergangen und hegen starke Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Ablehnung des Bürgerbegehrens der Stadt Wilhelmshaven. Zusätzlich äußerten sich viele Menschen bestürzt über die parteiische Berichterstattung der ortsansässigen “Lobbyisten-Gazette”.
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Geschrieben am 7 Februar, 2008
Gegen alle berechtigten Bedenken der Bürger hat der Rat der Stadt Wilhelmshaven mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP den Bebauungsplan 212 genehmigt. Hierdurch ist politisch der Weg frei für den Bau von bis zu vier neuen Kohlekraftwerken an der Jade. Sicher gebaut werden, neben dem bereits bestehenden EON Kraftwerk, zwei neue Dreckschleudern. Der Rat hat also, entgegen den Beteuerungen von OB Menzel, dass es nur um ein Kraftwerk ginge, den Bürgerbetrug in trockene Tücher gebracht.

Zu dieser “perfekten Skyline” passen bestimmt noch etliche Kraftwerke!
[Skyline von Wilhelmshaven gesehen aus Horumersiel | 07|02|2008]
Erneut gaben die Büttenredner der Energielobby von SPD und CDU ihre Kurzgeschichten über “Energielöcher”, Solaranlagen auf Wohnmobilen und “Weltrekord-Kraftwerken” zum Besten. Einzig die FDP brachte kritische Worte an, stimmte aber dann doch für die Kraftwerke.
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Geschrieben am 5 Februar, 2008
Neben den Bürgern der Stadt Wilhelmshaven und der Ärzteinitiative hat sich nun auch der Landkreis Friesland in die “Allianz der Verantwortungslosen“ (so bezeichnet OB Menzel Kraftwerksgegner) eingereiht. Der Landkreis Friesland sieht durch die geplanten Kohlekraftwerke des Tourismus in Friesland gefährdet. Auch werden negative Auswirkungen auf die Umwelt befürchtet. Der Landkreis Friesland weitete seine Bedenken dann auch gleich auf das geplante Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven aus.
Doch was passiert hier eigentlich? Noch vor wenigen Wochen hat die Politik und Stadtverwaltung allen Bürgern, die sich gegen die Kohlekraftwerke engagieren, verantwortungsloses Handeln vorgeworfen. Der selbe Vorwurf wurde sodann auch der Ärzteinitiative gemacht, die sich mit stichhaltigen medizinischen Argumenten gegen den Neubau von bis zu vier Kohlekraftwerken in Wilhelmshaven richtet.
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Geschrieben am 2 Februar, 2008
02|02|2008
Offener Brief an die Ratsmitglieder der Stadt Wilhelmshaven
Mit der Bitte um Veröffentlichung!

Die erwartete Skyline von Wilhelmshaven gesehen aus Dangast, einem der schönsten Kurorte gegenüber von Wilhelmshaven.
Sehr geehrte Mitglieder des Rates der Stadt Wilhelmshaven!
Es sind keine vier Wochen vergangen, seit unsere Ärzteinitiative durch ihre Zeitungsanzeige ausdrücklich auf die im Entwurf der Bebauungspläne Nr. 212 und 220 vorgesehenen 4 Kraftwerke hingewiesen hat, und dafür der „unverantwortlichen Panikmache“ und der Ausmalung eines “Horrorszenarios“ beschuldigt wurde.
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