Geschrieben am 22 April, 2008
Diskussionen, Beiträge, Umfragen, Bürgerstimmen
Ab heute steht allen Besuchern eine große Sammlung von Ton-Dokumenten rund um das Thema Bürgerinitiative, Ärzteinitiative und Kohlekraftwerke zum Anhören bereit!
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Geschrieben am 15 April, 2008

Anstelle von Erneuerbaren Energien erneuern die Stromkonzerne immer wieder gern die Lüge von der Energielücke und schalten dabei auch einmal gern die Einspeisung von Windenergie ab, damit die Verluste bei der Kohlestromgewinnung nicht ausbleiben!
2007 hat Deutschland 19 Terawattstunden Elektrizität ins Ausland exportiert!
“Wir haben in Deutschland mehr Strom als wir selbst in Deutschland benötigen”, weiß Prof. Uwe Leprich von der Hochschule für Technik des Saarlands. “Wir haben genügend Kraftwerke - da gibt es in Deutschland keine Stromlücke.” 2007 hat Deutschland 19 Terawattstunden ins Ausland exportiert, obwohl einige Kernkraftwerke ausfielen. “Diese Zahlen machen deutlich, dass von einer akuten Stromlücke keine Rede sein kann”, so auch Wolfram König, Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz.
Die monatelange Außerbetriebnahme der vier Atomkraftwerke Biblis A und B sowie Brunsbüttel und Krümmel habe sich auf die Stromversorgung nicht negativ ausgewirkt, sagt das Umweltbundesamt. Nehme man diese drei und drei weitere bis 2012 abzuschaltende Kernkraftwerke hinzu - Neckarwestheim 1, Isar 1 und Philippsburg 1 -, dann könnte die damit verbundene Produktionseinschränkung theoretisch bereits allein durch “Rückführung des Exportüberschusses” aufgefangen werden.
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Geschrieben am 14 April, 2008

Während die Grünen und die CDU in Hamburg über eine mögliche Koalition streiten, laufen die Lobbyisten im Hintergrund Sturm gegen Kohlekraftwerksgegner.
Gabriel outet sich als Kohlelobbyist.
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgeworfen, er habe sich für eine Kampagne des Magazins “Der Spiegel” gegen eine zukunftsfähige Energieversorgung missbrauchen lassen. Der Vorwurf Gabriels in der aktuellen Ausgabe des “Spiegel”, die Umweltverbände leisteten der Atomenergie Vorschub, entbehre jeder Grundlage.
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Geschrieben am 12 April, 2008

So wie hier auf dem Internetportal der Moorburger Kohlekraftwerksgegner protestieren tausende von Bundesbürgern gegen die Bedrohung durch Dreckschleudern.
Vattenfall erpresst Hamburger Koalitionäre
Schadenersatzansprüche zu Kohlekraftwerk Moorburg haltlos
Hamburg/Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND] wirft dem Energieunternehmen Vattenfall vor, sein geplantes klimaschädliches Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg mit „dreisten Erpressungsversuchen“ durchsetzen zu wollen. Die Drohung mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe im Fall einer Nichtgenehmigung des Baus entbehre jeder Grundlage, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in Berlin: „Wenn es Schule macht, dass Unternehmen ohne das Vorliegen aller Genehmigungen Industrieanlagen in die Welt setzen und bei einem Baustopp ihre bis dahin entstandenen Kosten der Allgemeinheit in Rechnung stellen, werden sämtliche Genehmigungsbehörden Deutschlands zu Geiseln der Wirtschaft“, sagte Weiger.
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Geschrieben am 8 April, 2008

Die Diskussion wurde begleitet durch leidenschaftliche Kohlekraftwerksgegner, die sich deutliche Sorgen um die zukünftige Lebensqualität machen und tausende von Arbeitsplätzen im Tourismus, die durch die Ansiedlung von Kohlekraftwerken gefährdet werden.
“Durch die Industrialisierung ist Hooksiel erst das geworden, was es heute ist” - tja werden Sie denken, auf welchem Stern waren die denn!? Auf der Kohlekraftwerksdiskussion im Hotel Kaiser der Friedrich Naumann Stiftung.
Sichere Energieversorgung - ökonomische und ökologische Aspekte!
Beim erstgenannten Argument sind wohl einige mitsamt Stuhl virtuell umgefallen oder die Schuhe haben sich von selbst gelöst - wie auch immer - diese Veranstaltung war eine der Lobbyistenveranstaltungen nach Wunsch direkt aus dem Katalog.
Der eingeladene Politiker Walter Hirche begrub alle Kohlekraftwerksgegner-Hoffnungen mit der Umkehrung des Atomausstiegs und dem unabdingbaren Energiemix aus Kohle, Atomkraft und Erneuerbaren Energien.
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Geschrieben am 8 April, 2008
Die Front der Kritiker der in Wilhelmshaven geplanten Kohlekraftwerke wird immer breiter. Nachdem uns die Stadt durch den Oberbürgermeister Menzel und die Fraktionen von CDU und SPD immer wieder versprochen haben, dass bis zu fünf Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven keine Bedrohung für Umwelt und Mensch bedeuten, wächst die Kritik weiter.
Neben der angrenzenden Gemeinden in Friesland und dem Wangerland haben nun auch die ostfriesischen Inseln die geplanten Kohlekraftwerke in Gänze abgelehnt. Besonders die Inseln, die ausschließlich vom Tourismus leben und hierüber 26.400 Arbeitsplätze sichern, befürchten den Zusammenbruch des Tourismus.
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Geschrieben am 1 April, 2008
Atom- und Kohlekraftwerke sind verzichtbar.

Kohlekraftwerke, wie die Dreckschleuder von E.on auf dem Rüstersieler Groden, sind nicht länger Stand der Technik, so wie von den Energieversorgern per “Greenwashing” propagiert.
Berlin: Zur aktuellen Expertise des Umweltbundesamtes über das Nichtvorhandensein einer Versorgungslücke im Energieangebot erklärte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND]:
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Geschrieben am 27 März, 2008

In Wilhelmshaven setzt man auf Steinzeitkonzepte und schon das heutige Kohlekraftwerk von E.on, das mindestens bis 2020 laufen soll stößt jährlich allein 3,9 - 4,2 Mio. Tonnen CO2 aus!
Kurz vor Ostern präsentierten die Stadtwerke ihre Alternative. Gut 23 Millionen Euro will das Unternehmen investieren, um aus Holz, Biomasse, Müll, Gas, Wind und Sonnenlicht Energie für die Fernwärme zu gewinnen - ein ökologisches Energiepaket, das den jährlichen CO2-Ausstoß um etwa 65 Prozent oder 108.00 Tonnen reduziert.
“Das entspricht etwa dem gesamten Ausstoß des Bielefelder Autoverkehrs”, sagte Ingo Kröpke der die Energieerzeugung der Stadtwerke leitet.
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Geschrieben am 27 März, 2008
800 zu 2 ist die Gewinnquote für das neue Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven. Mit zwei Milliarden Euro Investitionen warben die Energiekonzerne Elektrabel und EON für ihre Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven. Zeitgleich erfreuten sich die Politiker daran, die zu erwartenden Steuereinnahmen schon heute für soziale Zwecke ausgeben zu dürfen, auch wenn sie später eingestehen mussten, dass es, aufgrund der Abschreibungen, nie zu diesen Einnahmen kommen wird.
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Geschrieben am 25 März, 2008
Wie schön hatten es sich die Wilhelmshavener Politiker doch vorgestellt. In ihrer unverwechselbaren Selbstherrlichkeit wollten die Spitzen von SPD und CDU die bis zu vier neuen Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven durchwinken, ohne das jemand etwas bemerkt. Doch da waren die Herren schief gewickelt. Nachdem sich eine aktive Bürgerinitiative gergündet hatte, nahm der Protest täglich an Fahrt auf.
Über 115 Ärzte schlossen sich zu einer Initiative zusammen, um auf die gesundheitlichen Risiken der Kohlekraftwerke hinzuweisen. Grüne, Linke/LAW und BASU als Parteien beteiligten sich ebenso am Protest, wie Greenpeace, BUND oder LBU. Und auch viele Mitglieder von SPD und CDU ließen ihren Maulkorb fallen und setzten sich offen gegen den Wahn ihrer Partespitzen zur Wehr. Über 3.000 Bürger der Stadt unterzeichneten in wenigen Wochen den Aufruf zu einem Bürgerbegehren.
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Geschrieben am 21 März, 2008

Kohlekraftwerke, wie die Dreckschleuder von E.on auf dem Rüstersieler Groden, sind nicht länger Stand der Terchnik, so wie von den Energieversorgern per “Greenwashing” propagiert.
Berlin- Votum des Mainzer CDU-Parteitags für ein neues Gaskraftwerk statt des geplanten Kohlekraftwerks ist ein „Signal für einen möglichen Wandel in der Union“, sagt DUH Bundesgeschäftsführer Rainer Baake – Entscheidung aus Rheinland-Pfalz kann wegweisend für Positionsänderung in Hamburg sein - Baake spricht von „großem Erfolg für den Klimaschutz und das zivil gesellschaftliche Engagement“.
Der Widerspruch zwischen den Klimazielen der Bundesregierung und dem Neubau von Kohlekraftwerken wird immer offensichtlicher; vor diesem Hintergrund hat sich gestern Abend nach mehrstündiger Debatte der CDU-Parteitag in Mainz klar gegen den Neubau eines Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue ausgesprochen. Die Deutsche Umwelthilfe e. V. [DUH] begrüßt dieses eindeutige Votum gegen das klimaschädigende Steinkohlekraftwerk und für ein Modernes Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Koppelung. „Die Vernunft hat in Mainz gesiegt“, sagt Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der DUH.
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Geschrieben am 20 März, 2008
Wie schön waren doch die Erklärungen der Wilhelmshavener Politiker von SPD, CDU und FDP. Alle wollten die neuen Kohlekraftwerke. Alle hatten tolle Argumente und wussten weit mehr über Klimawandel und CO2, als alle Experten und vor allem die Bürger. Oberbürgermeister Menzel entwickelte sich in der Diskussion zum Klima- und Gesundheitsexperten und die großen Parteien zum Büttel der Energiewirtschaft.
Besonders die SPD hat einen Spagat geschafft, indem sie die eigenen Beschlüsse schlicht ignorierte und ihren Bundesumweltminister zur Nullnummer verkommen ließ. Die Landtagswahl brachte sodann die gerechte Quittung. Interessant ist zu sehen, wie die CDU und SPD in anderen Kommunen mit geplanten Kohlekraftwerken umgehen.
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Geschrieben am 19 März, 2008
SPD-Oberbürgermeister: Nicht bei heutigem Stand der Technik

Während man immer mehr Kohlekraftwerksneubauten ablehnt, soll die
60 Minus Dreckschleuder [bezogen auf ihre Energie-Ineffzienz] von E.on
auf dem Rüstersieler Groden noch mindestens bis 2020 weiterrauchen.
Entgegen allen Planungen für Kraftwerksneubauten an der Nordseeküste und anders als Wilhelmshaven lehnt Emden den Bau eines Kohlekraftwerkes in der Stadt zum jetzigen Zeitpunkt ab.
„Das wollen wir nicht haben, zumindest nicht auf dem Stand der Technik von heute“, sagte Oberbürgermeister Alwin Brinkmann [SPD] in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Wenn schon ein Kohlekraftwerk, dann aber eines der Zukunft, bei dem der Kohlendioxidausstoß Richtung Null geht.
Brinkmann: „Das gibt es noch nicht, das ist noch in der Forschung.“
Die Hafenstadt ist im Landesraumordnungsprogramm für einen Kraftwerksbau vorgesehen. In Wilhelmshaven sind Kraftwerksneubauten sowohl durch die E.ON als auch durch den Energiekonzern Electrabel bereits in der konkreten Planung.
Quelle: Jeversches Wochenblatt
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Geschrieben am 13 März, 2008
Der Schweizer Energiekonzern “BKW Energie AG” zieht seine Pläne für den Bau von Kohlekraftwerken in Deutschland zurück. BKW Energie AG ist auch zu 33% am Electrabel-Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven beteiligt. Neben dem Standort Wilhelmshaven wollte sich der Schweizer Konzern auch am Bau von weiteren Kohlekraftwerken in Dörpen und Nordenham beteiligen. Die Pläne für Nordenham wurden bereits im Februar aufgegeben, Dörpen wurde aktuell fallen gelassen. Da die verträge für den Standort Wilhelmshaven bereits geschlossen seien, wird dieses Projekt wohl umgesetzt.
Der Mehrheitsaktionär des Energiekonzerns, das Schweizer Kanton Bern, lehnt den Bau weiterer Kohlekraftwerke ab. “der Regierungsrat hat der Unternehmensleitung mitgeteilt, dass wir nicht wollen, dass unter Federführung der BKW eine solche CO2-Schleuder gebaut wird”, zitieren Schweizer Zeitungen die bernische Energiedirektorin Barbara Egger.
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Geschrieben am 12 März, 2008
Mehr als 40 neue Kohlekraftwerke sollen nach den Plänen der Energieproduzenten in Deutschland entstehen. Angebliche Lieferengpässe sollen so überwunden und die Energieversorgung für die Zukunft gesichert werden. Natürlich werben Politiker und Energiewirtschaft mit dem günstigen Preis der Kohle. Kohlekraftwerke stünden für billigen Strom aus der Steckdose.
Nach Erhebungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften verfügt allein Deutschland über Steinkohlereserven von über 23 Mrd. Tonnen. Diese Reserven würden die Kohleversorgung für über 400 Jahre sichern und wären ein Garant für stabile Preise. Doch die Bundesanstalt für Geowissenschaften musste ihre Zahlen “leicht” korrigieren. Bereits 2004 stufte die Bundesanstalt die verfügbaren Reserven von 23 Mrd. Tonnen auf 183 Mio. Tonnen herab. Dies entspricht einer Berichtigung nach unten um 99%!
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